Matthias Otterbach: «Ich liebe Kultur»

Seine mehrjährige Erfahrung aus Kundenprojekten setzt Matthias derzeit in der Entwicklung des neuen Release von BSI CRM ein. Dabei begeistern ihn die Umsetzung als Webapplikation, die Visualisierungen sowie die neue globale Suche. Privat liebt er «Kultur». Was er genau darunter versteht, verriet er uns im Interview. 

  • Geboren in: Hamburg
  • Geburtstag: 21. November 1985
  • Sternzeichen: Skorpion
  • Staatsangehörigkeit: deutsch
  • Abschluss: Master of Science (TUM) in Informatik
  • Lebt in: Waldshut-Tiengen
  • Arbeitet in: Baden
  • Aktuelles Projekt: BSI CRM, Scout UI Team

Du arbeitest seit kurzem am neuen Release «Indigo» unseres Standardprodukts BSI CRM.
Was ist anders im Vergleich zu Kundenprojekten?

Jeder Softwareentwickler im Team bringt die Erfahrungen aus seinen Kunden- projekten mit. So können wir das Standardprodukt für alle Kunden verbessern.

Ich habe hauptsächlich an der Entwicklung unseres neuen User Interface mitgearbeitet, also der Benutzeroberfläche der Software. Dabei entwickelte ich das Open Source Framework Eclipse Scout weiter. Und auch in BSI CRM konnte ich einige Features implementieren und Fehler beheben. Es ist schön, wenn man das allerneuste Release von BSI CRM mitentwickeln kann – sozusagen das Herz von BSI. 

Was gefällt dir am besten am neuen Release?

Ich finde, unser neues GUI sieht toll aus – es ist sehr aufgeräumt und trifft den Geist der Zeit. Mir gefällt auch die Umsetzung als Webanwendung mittels HTML5 und Java Script anstelle von Swing für den Rich Client. Dadurch funktioniert die Software auf diversen Endgeräten ohne Anpassung. Die Webanwendung ist natürlich nur die Oberfläche, im Hintergrund bleibt Java erhalten. Für die Entwickler in den Kundenprojekten hat sich trotz komplett neuer Benutzeroberfläche kaum etwas geändert, da die Visualisierung geschickt über Eclipse Scout gelöst wird.

BSI CRM Indigo bringt auch viele interessante Features mit. Besonders hilfreich finde ich, dass ich nun alle Entitäten auf einmal durchsuchen und Ergebnislisten mit verschiedenen Grafiken visualisieren kann. 

Lieblingsland: Alle und keins. Wenn ich mich auf eines festlegen muss, vermutlich mein Heimatland.
Lieblingssoftware: Eclipse und Virtual Box
Lieblingsgetränk: Spezi in Bayern oder auch Mischmasch

Apropos visualisieren: Auf der Fotowand mit allen BSI-lern sagt du: «Ich liebe Kultur.»
Was verstehst du unter Kultur?

Es ist ein Wortspiel. Einerseits finde ich andere Kulturen sehr interessant: andere Bräuche, Sitten und Länder. Ich finde es spannend, neue Perspektiven kennenzulernen und Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zu entdecken. Anderseits ist aber auch die Hochkultur gemeint, wie zum Beispiel Oper oder Theater. 

Matthias war während des Gymnasiums im Auslandaufenthalt in den USA. Dieses Jahr war er wieder dort und hat alte Bekannte und viele Nationalparks besucht.

In deiner Freizeit setzt du dich aktiv für die Schüleraustausch-Organisation «Youth for Understanding» (yfu.org) ein. Ist dein Interesse an unterschied-lichen Kulturen der Grund für dein ehrenamtliches Engagement?

Zu einem grossen Teil. Allerdings ist dieses Interesse durch meinen eigenen Auslandaufenthalt in den USA erst richtig entstanden. Ich finde die Idee gut und möchte auch anderen die Erfahrung eines Auslandaufenthalts ermöglichen. Nicht zuletzt lerne ich durch mein Engagement interessante Menschen kennen, und die ehrenamtliche Arbeit macht einfach Spass – genauso wie bei BSI. Auch hier lerne ich interessante Leute kennen und kann bei spannenden Projekten mitwirken.

Warum kannst du einen Auslandaufenthalt weiterempfehlen?

Es ist eine einmalige Chance, eine andere Kultur intensiv kennenzulernen. Insbesondere durch das Leben in einer Gastfamilie und den Schulbesuch kann man einen tiefen Einblick gewinnen.

Ich persönlich konnte sehr davon profitieren: Ich habe gute Leute getroffen und tolle Bekanntschaften geschlossen. Zu meiner Gastfamilie habe ich immer noch regelmässigen Kontakt. Ich habe sie sogar erst vor einigen Wochen besucht. Dank meinem Aufenthalt bin ich viel offener geworden gegenüber anderen Kulturen und Themen. Zudem kann ich mir seither vorstellen, fast jedes Land zu besuchen. 

Wenn BSI Büros in der ganzen Welt hätte und du könntest ein Jahr am Standort deiner Wahl arbeiten – wo wäre das?

Sehr schwierige Frage. Ich könnte mich wohl für jeden Standort begeistern. Es ist überall interessant, und ich weiss noch viel zu wenig, sowohl über nahe als auch über ferne Länder. Speziell reizen würde mich tatsächlich Japan, weil dort alles ganz anders ist und ich noch nie dort war.

Fotos von Matthias' letzter Reise in den USA.
Fotos von Matthias' letzter Reise in den USA.
Fotos von Matthias' letzter Reise in den USA.
Fotos von Matthias' letzter Reise in den USA.