Digital Health-Studie: Was wollen Versicherte?

Wir wollten wissen: Was denken Krankenversicherte in Deutschland und der Schweiz über Digital Health und neue Tarifmodelle? Dafür haben wir uns zusammen mit der ZHAW School of Management and Law auf Antwortsuche begeben. Daraus ist eine repräsentative Studie entstanden, die die Akzeptanz digitaler Dienste im Gesundheitssektor in Deutschland und der Schweiz untersucht.

Unsere Studie zu «Digital Health» in Deutschland und der Schweiz bietet eine Gegenüberstellung der Einstellungen und Bedürfnisse von Versicherten und dem Digitalisierungsangebot ihrer Krankenkassen. In anderen Worten: Setzen die Krankenversicherer bei der Digitalisierung die richtigen Schwerpunkte? Treffen sie mit den digitalen Services den Nerv bei ihrer Zielgruppe?

Einige der wichtigsten Take-aways verrate ich Ihnen bereits:

  • In Deutschland und der Schweiz besteht eine insgesamt hohe Unzufriedenheit mit den Versicherungsmodellen der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Insgesamt ist die Nutzung digitaler Services durch Krankenversicherte in der Schweiz stärker verbreitet als in Deutschland.
  • Gerade die scheinbar simplen administrativen Erleichterungen führen bei den Versicherten zur höchsten Zufriedenheit: Die Reduktion von Verwaltungsaufwand, schnelle Rückvergütung von Vorleistungen und beschleunigte, tageszeitunabhängige Digitalprozesse.
  • Grundsätzlich sind in beiden Ländern rund 50 % der Befragten für risikoadjustierte Tarifmodelle offen – nur fair müssen sie sein. Das heisst für viele: positives Verhalten belohnen, riskantes Verhalten aber nicht abstrafen.
  • Ein signifikanter Anteil der Bevölkerung in Deutschland und der Schweiz war bereits vor der Coronakrise bereit, digitale Services zu nutzen. Die Massnahmen zur Eindämmung der Krise dürften diesen Trend noch verstärken.

Aber lesen Sie doch am besten selbst. Die Studie können Sie hier kostenlos herunterladen.

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