Kaminabend «Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche»

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Oliver Hechler
CRM Community Manager bei BSI
#insurance#nachhaltigkeit#crm#ökosystem

Das Thema der Nachhaltigkeit rückt auch in der Versicherungswirtschaft immer mehr in den Fokus. Wie die Anforderungen für den Be- und Vertrieb umgesetzt werden können und welche Chancen sich daraus ergeben, haben wir an unserem Kaminabend im Vorfeld der InnoVario am 15. November im KAMEHA Grand in Bonn gemeinsam mit Vorständen aus der Assekuranz diskutiert.

Neo-Ökologie ist ein Megatrend, geprägt durch gesellschaftliche, politische und regulatorische Treiber wie beispielsweise die Taxonomie- oder die Offenlegungs-Verordnung. Auch Versicherer erkennen vermehrt, dass Nachhaltigkeit mehr ist als ein Modethema, und erklären es zu einem strategischen Zukunftsfeld. Einige unserer Kunden wie die Bayerische haben bereits eigene Marken für Nachhaltigkeit gegründet, andere wie beispielsweise Signal Iduna sind gerade dabei.

An unserem Kaminabend beleuchteten wir das Thema Nachhaltigkeit von unterschiedlichen Seiten. Prof. Dr. Fred Wagner vom Institut für Versicherungswissenschaften an der Universität Leipzig adressierte in seinem Impulsvortrag die Bedeutung der Nachhaltigkeit am Markt und im Versicherungsunternehmen: Es gibt einige Chancen und Handlungspotenziale, aber auch Herausforderungen für die Assekuranz.

«Nachhaltigkeit wird zum Leitmotiv und weiteren Kernelement der Unternehmenstransformation. Aus einer strategischen Perspektive ist die Assekuranz daher gefordert, Nachhaltigkeitsaspekte gleichrangig zu den Fragen der Digitalisierung zu diskutieren.»
Prof. Dr. Fred Wagner

Nachhaltigkeitspräferenzen der Kundin als Beratungs- und Cross-/Upselling-Chance für Versicherer

Nachhaltigkeitspräferenzen der Kundin als Beratungs- und Cross-/Upselling-Chance für Versicherer


Prof. Dr. Markus Warg, Vorsitzender des Aufsichtsrats der SDA SE Open Industry Solutions, zeigte in seinem Beitrag auf, dass Plattformen und Ökosysteme eine Chance für mehr Nachhaltigkeit darstellen. Er brachte diverse Beispiele mit, wie Plattformen und Ökosysteme Verhaltensweisen beeinflussen, so beispielsweise durch neue Wertversprechen wie KI-basierte Schlaganfallprävention oder Nachhaltigkeitspräferenzen bei Angeboten.

«Mit Plattformen und Ökosystemen können Versicherer gemeinsam mit Partnern wie BSI Regeln setzen und mit neuen Angeboten und Prozessen dazu beitragen, das Verhalten in vielen Lebensbereichen nachhaltiger zu gestalten.»
Prof. Dr. Markus Warg

Stefan Eversberg, Vorstandsmitglied der HDI Group DE, gab schliesslich einen Einblick in das «New Normal im Vertrieb» und skizzierte, wie BSI CRM bei HDI die Grundlage für nachhaltige Vertriebs- und Kundenkommunikation schafft. In einer Live Demo zeigten wir ausserdem konkrete Ansätze zur Unterstützung der Nachhaltigkeit in Vertrieb und Marketing.

Nachhaltigkeitsprofil eines Kunden in BSI CRM

Nachhaltigkeitsprofil eines Kunden in BSI CRM


Wie gelingt die grüne Transformation der Versicherungsbranche?

Aus den Vorträgen und den daraus entstandenen Diskussionen habe ich viele wertvolle Impulse mitgenommen. Das sind meine persönlichen Take-aways:

1. Nachhaltigkeit hat drei Dimensionen: Ökologie, Ökonomie und Soziales

Zu einem nachhaltigen Handeln gehört, ökonomische, ökologische und soziale Ziele gleichermassen zu verfolgen. Der richtige Umgang mit diesem Thema eröffnet also auch interessante Marktchancen. Der verpflichtende Einbezug der Nachhaltigkeitspräferenzen des Kunden bei der Beratung und Produktauswahl kann beispielsweise neue Möglichkeiten zur individuellen Kundenansprache schaffen.

2. Plattformen können Treiber der grünen Transformation in der Assekuranz sein

Plattformen wie die SDA Service-Plattform definieren Regeln, um den Tausch von Ressourcen und Fähigkeiten zwischen Versicherern, Kunden und Partnern zu koordinieren. Sie können so Veränderungen in Prozessen und Verhaltensweisen herbeiführen. Ökosysteme entstehen, wenn Akteure sich über Wertversprechen verbinden, Regeln teilen und Ressourcen tauschen. «Ist die Zeit schon reif für einen neuen Branchenstandard zum Thema Nachhaltigkeit?», fragte Prof. Dr. Warg.

3. Die Nachhaltigkeitspräferenzen der Kunden gehören ins CRM

Die Präferenzen der Kunden beim Thema Nachhaltigkeit müssen in der Beratung – z. B. relevant bei Produktempfehlungen – miteinbezogen und dokumentiert werden. Das besagen die IDD ESG-Regelungen. Es ist aber mehr als eine Verpflichtung: Vor allem ist es auch eine Chance für den Vertrieb, wenn die Kundenpräferenzen intelligent abgefragt und «verwertet» werden.

In diesem Sinne: Auf nachhaltige Kundenbeziehungen!

Neo-Ökologie – was ist das eigentlich genau?

«Der Megatrend Neo-Ökologie beschreibt den grossen gesellschaftlichen Veränderungsprozess hin zu einem ressourceneffizienten, nachhaltigen Wirtschaften» (ZukunftsInstitut). Es geht also um die zukunftsentscheidenden, häufig heiss diskutierten Themen nachhaltiger Konsum, Ressourcenschonung und Energieversorgung.

Das Wichtigste zur SDA-Initiative

Der Plattform- und Ökosystementwickler SDA SE bietet seit 2016 alle Möglichkeiten, damit das Business von Versicherern persönlicher und mehrwertorientierter wird – und das schnell und flexibel. So wird es beispielsweise ermöglicht, die bestehenden IT-Systeme unter Einbindung externer Partner und bei voller Datenhoheit mit passenden Dritt-Services von Partnern und Start-ups zu ergänzen. Auf diese Weise können Versicherungsunternehmen ihren Kunden neue digitale Touchpoints und Mehrwert-Services anbieten.

Next Best Action: BSI

Der beste nächste Schritt: Ihre Ziele mit BSI vernetzen.

Oliver Hechler, Kundenbegeisterer

+49 89 189 170 912

oliver.hechler@bsi-software.com

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