Schweizerische Post: Rundum gut bedient

Die Schweiz hat 1800 Poststellen und 400 Postagenturen. Diese sind Post, Bank, Ticketbörse und Detailhändler zugleich. Gut, dass die CRM-Software der Post jedes Geschäft beherrscht und unterstützt. Ein Gespräch mit Morten Pedersen, Projektleiter bei BSI.

Wie unterstützt BSI die Schweizerische Post im B2C?

Morten Pedersen, Projektleiter bei BSI

Mit zwei starken Lösungen. Zum einen mit der Software für Poststellen und Verkauf, zum anderen mit der CRM-Lösung für den Bereich PostFinance. Beide Applikationen vereinfachen und beschleunigen die Abläufe am Schalter, sorgen aber auch für Effizienz im Backoffice. Und beide Applikationen haben sich bereits in vielen Jahren Praxiseinsatz bewährt. Bei PostFinance sind ausserdem BSI-Lösungen für das Contact Center und das Auftragsmanagement im Einsatz. Nimmt man das B2B-Geschäft dazu, sind es sogar noch mehr Applikationen. Denn auch hinter der Kundendatenbank von PostMail und PostLogistics sowie hinter dem konzernweiten Flottenmanagement für über 22 000 Fahrzeuge stehen Software-Lösungen von BSI.

Welchen Mehrwert kann BSI der Post bieten?

Es ist nicht einfach, derart grosse und komplex vernetzte Kundendatenvolumen zuverlässig verfügbar zu machen. Die Schweizerische Post betreibt über 2200 Poststellen und Postagenturen, und unsere Schalterlösung wird von über 10 000 Anwendern genutzt. Im Bereich PostFinance sind es mehrere Millionen Privat- und Geschäftskunden, deren Daten unsere Software intelligent verwaltet. Neben den quantitativen Aspekten spielen aber auch qualitative Vorteile eine Rolle. Am Schalter und am Telefon zählt jede Sekunde. Deshalb lassen sich in der Software zum Beispiel 90% der Standardaktionen per Schnelltaste auslösen. Auch müssen wir viele rechtliche Bestimmungen in die Logik der Software integrieren, vor allem bei Sicherheit und Datenschutz. Nicht zuletzt bieten wir auch im Projektmanagement einen spürbaren Mehrwert, wo wir etwa in der Lage sind, neue Softwarefunktionen im täglichen Betrieb geräuschlos einzuführen. Weil wir das alles ganz gut im Griff haben, arbeitet die Schweizerische Post seit über 15 Jahren mit BSI zusammen.

In der Software-Welt ist das eine halbe Ewigkeit...

Was heisst hier «halbe»? In dieser Zeit haben sich sowohl die Schweizerische Post als auch unsere Lösung stark weiterentwickelt. Die solide technische Basis hat es uns dabei ermöglicht, für den Kunden eine gesunde Balance von Kontinuität und Transformation sicherzustellen. Unsere Software basiert konsequent auf SOA (Service Oriented Architecture) und Java EE. Das macht die Applikationen sehr robust und trotzdem sehr zukunftsoffen: Weil es sich um 100% offene Technologien handelt, können wir neue Versionen und Funktionen nahtlos umsetzen. Und auch Schnittstellen zu Drittsystemen lassen sich unkompliziert ergänzen.