Meet the team: Matthias Hobi

Matthias ist weltoffen, weitgereist und ein Alpinist. Zu Hause ist er eigentlich in Zürich, wo er auch arbeitet. Manchmal. Denn meist ist er unterwegs: viel beim Kunden – zurzeit vor allem in Nürnberg – oder privat in einem Bergmassiv.

  • Geboren in: Walenstadt
  • Geburtstag: 4. Juni 1980
  • Abschluss: MSc ETH Computer Science & MAS ETH in Management, Technology and Economics
  • Lebt in: Zürich
  • Arbeitet in: Zürich, Baden & Nürnberg bei ERGO Direkt
  • Aktuelles Projekt: ERGO Direkt
Lieblingsberg: Habe ich zwei: Zinalrothorn & Sichler.
Lieblingsmusik: Schwierig. Vielleicht Frank Turner, Gaslight Anthem oder Airborn Toxic Event?
Lieblingsgetränk: Wasser & Whisky ohne Essen, Rotwein zu Rindsfilet.
Lieblingssoftware: Ich glaube, das ist immer noch Civilization.

Bei BSI arbeitet man nicht in Abteilungen, sondern Projekten. Manchmal auch in mehreren gleichzeitig. Welche Herausforderungen und Vorteile ergeben sich daraus?

Aktuell arbeite ich «nur» im Projekt für ERGO Direkt. 2014 aber habe ich für fünf Kunden und teilweise parallel in bis zu drei Projekten gearbeitet. Dabei ist es nicht immer einfach, die Wünsche der Kunden zu erfüllen bezüglich Präsenzzeit vor Ort: Jeder Kunde möchte berechtigterweise «möglichst viel», aber auch die Arbeit mit BSI-lern zu Hause ist wichtig für den Projekterfolg.

Der Vorteil von parallelen Projekten ist, dass die Projekte meist in verschiedenen Projektphasen stecken: Projekt A ist in der Vorbereitungsphase, Projekt B dagegen mitten in der Umsetzung. Das erlaubt einen Blick von «aussen» auf jedes Projekt und vermeidet den Tunnelblick. Herausforderungen in einem Projekt können bei anderen Projekten manchmal etwas vorweggenommen werden.

Nebst Projekten orientiert sich BSI an Rollen. Wobei eine Person mehrere Rollen einnehmen und eine Rolle von mehreren Personen geteilt werden kann. Welche Rollen nimmst du ein?

Nebst der Rolle als Projektleiter nehme ich auch die Fachrolle ein: Anforderungsmanagement als Stichwort. Hier gilt es, den Kunden genau zu verstehen: Was braucht der Anwender? Was das Management? Was muss die Software können?

Die Aufgabe der Fachrolle ist es, diese Anforderungen umzuwandeln in «Wie die Software das macht» und mit dem ganzen Team zusammen umsetzen.

Wie hast du dich für diese Rollen begeistert? 

Irgendwann wollte ich nicht mehr «nur» entwickeln, sondern den gesamten Ablauf eines Softwareprojekts besser kennenlernen und verstehen, zum Beispiel das Change Management, das unsere Kunden bei einer CRM-Einführung oft in grösserem Mass betreiben müssen, oder die eigentlichen Anforderungen zwischen Prozessbildern, Fachkonzepten und dem Gespräch mit Endanwendern finden. Das kann ich mit der Projektleiter- und Fachrolle stärker erleben und gefällt mir besser als die Software-Entwicklung selbst. Und so rutschte ich dann Schritt für Schritt in die Projektleiter- und Fachrolle hinein.

Das Schöne bei BSI ist, dass ich das einfach sagen konnte und dann auch erste kleine Schritte tun durfte. Das hat funktioniert, und so kann sich ganz einfach ein Rollenwechsel ergeben, wenn es passt. Wenn es nicht passt, dann kann man auch einfach zurück, da ist niemand böse. 

Wie verbindest du mehrere Rollen, und wie profitierst du davon? 

Teilweise ist das für mich kaum trennbar: Projektleiter- und Fachrolle interagieren stark. Wichtig ist, dass alle im Projektteam ihre Stärken einsetzen können – wie die exakte Rollenbezeichnung dafür lautet, finde ich sekundär. Auch hierfür hilft es enorm, dass wir keine starren Strukturen haben, innerhalb des Projekts wie auch bei BSI allgemein.

«Mein Hobby: Ich bin am liebsten in den Bergen unterwegs, egal ob Skitouren/-fahren, Wandern oder Bergsteigen.»

Matthias Hobi

In deinem Privatleben suchst du dir in den Bergen die nächste Herausforderung. Welche Bergbesteigung ist dir speziell geblieben?

Mein Lieblingsgipfel steht im Wallis: das Zinalrothorn. Der Berg hat drei wunderschöne Grate und bietet einen brillanten Rundumblick vom Gipfel. Auch der einfachste Weg ist anspruchsvoll, aber alle drei einfach richtig schön.

Welchen Gipfel willst du bei BSI erklimmen?

Nebst der Mitgestaltung der ERGO-Direkt-Projekte 2015 freue ich mich auch, die BSI Herbstmesse mit fünf anderen BSI-lern mitorganisieren zu dürfen.  Das Ziel dieser zweitägigen Veranstaltung ist vor allem der Know-how-Austausch: lernen voneinander und von anderen Kundenprojekten. Natürlich dürfen auch Spass und ein Fest am Abend nicht fehlen.

Letztes Jahr warst du in Peru auf einer Trekking-Reise. Was ist die nächste Destination – bei BSI und privat?

Bei BSI hab ich aktuell bei der Swiss ein Strecken-Abo nach Nürnberg gelöst – da sind wir jede Woche bei ERGO Direkt vor Ort. Privat werden ich mit meiner Partnerin Ende 2015 nach Patagonien, Argentinien und Uruguay reisen, viel trekken und den einen oder anderen einfachen Gipfel erklimmen. Nichts Spekta-kuläres, einfach Schönes, zum Geniessen. :-)