Trendstudie: Studenten wollen High Tech, High Touch und High Trust

26.07.2012

«Unternehmen muss zu mir passen, nicht umgekehrt!» Aktuelle Trendstudie von BSI Business Systems Integration AG unter MINT-Studenten gibt Einblick und Aufschluss über Treiber, Motivation, Werte und Perspektiven der Generation Y.

Was will ich, wo will ich hin und welches Unternehmen passt zu mir? Diese Fragen gewinnen für Studenten am Sprungbrett zu ihrer beruflichen Karriere klar an Bedeutung, so der Tenor der aktuellen Trendstudie von BSI. Die Software-Schmiede führte die Studie unter 70 MINT-(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Studenten im Rahmen der Münchner Karrieremesse IKOM durch. Das Ergebnis: Persönliche Werte und Unternehmenswerte müssen übereinstimmen, Arbeit soll Sinn machen und darf gerne fachlich herausfordernd sein. Digital Natives suchen keine Erwerbstätigkeit im Sinne von Brötchen verdienen, sondern abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Aufgaben in Unternehmen mit gutem Teamspirit.

Christian A. Rusche
Christian A. Rusche, BSI
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Studienergebnisse
Denkst du, du wirst nach dem Studium einen Job finden, der den genannten Kriterien entspricht?
Studenten sind optimistisch
Michael von Niederhäusern, BSI
Michael von Niederhäusern, BSI

Im Gegensatz zur Generation der Digital Immigrants (Menschen die vor 1980 geboren wurden), streben Digital Natives  nicht nach Prestige, Hierarchien und Privilegien. Junge Leute schätzen emotionale Kompetenz und korrelierende Werte mehr als monetäre Treiber. So ist für 96.9 Prozent der befragten Studenten das wichtigste Kriterium bei der Wahl ihres Arbeitgebers eine interessante, fachlich herausfordernde und abwechslungsreiche Aufgabe. Für 82.8 Prozent der Befragten muss das Unternehmen zu den persönlichen Werten passen. Die Frage lautet nicht länger, ob jemand in ein Unternehmen passt, sondern ob das Unternehmen in die Wertewelt der Studenten passt. Zudem verdrängen Autonomie und Eigenverantwortung die Statussymbole der New Economy-Yuppies der 80er Jahre. 

Potenzial entfalten

82.8 Prozent der befragten Millennials wollen mit ihrer Arbeit etwas bewegen und sind bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen. Vorbei die Zeit, als Pragmatisierung das höchste Gut der arbeitenden Bevölkerung darstellte: Klare Ziele bei maximaler Autonomie für den Weg zum Ziel haben für 70.7 Prozent der Studenten höchste Priorität. Ehrliches, häufiges Feedback, um sich weiterzuentwickeln wird von über 80 Prozent der Studenten gefordert, allerdings nur von Autoritäten, welche fachlich und persönlich Vorbilder sind, akzeptiert. Hierarchie allein beeindruckt die Generation Y nicht. Dafür schätzen mehr als zwei Drittel interdisziplinäre Teamarbeit, um andere Sichtweisen, Ideen und Erfahrungen kennenzulernen. 

Gefragt: High Tech und flexible Arbeitsmodelle

Für knapp die Hälfte der MINT-Studenten haben flexible Arbeitsmodelle eine grosse Bedeutung. Büros in Innenstadt-Lage, mit guter Infrastruktur und State-of-the-Art Ausstattung werden ebenfalls von 38 Prozent der Studieteilnehmer geschätzt. «Ich bin nach meinem Studium direkt bei BSI eingestiegen. Ich hatte davor schon viel Gutes über das Unternehmen gehört. Mir gefallen besonders die flachen Hierarchien, das selbständige Arbeiten mit viel Eigenverantwortung und der direkte Kundenkontakt», so der 26-jährige BSI Software Engineer Michael von Niederhäusern. Michael schätzt das gute Teamwork und seine abwechslungsreichen Tätigkeiten. «Wir sind von A-Z für unsere Kunden verantwortlich. Das ist ein wichtiger Wert von BSI, den ich persönlich sehr schätze. Direktes Feedback von Kunden und Team-Mitgliedern fördern die Entwicklung von jedem einzelnen BSI-ler», so der Computer Scientist. «In Zukunft werden sich Unternehmen bei ihren potenziellen Mitarbeitern bewerben, nicht umgekehrt. Stimmt die Wertewelt überein, ist ein freudvolles und produktives Zusammenspiel sowohl intern als auch mit Auftraggebern und Partnern sichergestellt», ist BSI CEO Christian Rusche überzeugt.  

Informationen zur Studie

BSI befragte 70 Studenten im Umfeld der Karrieremesse IKOM, die vom 18. bis 21. Juni 2012 am Campus der Technischen Universität in Garching bei München stattfand. Die Studie ist nicht repräsentativ. Die Befragten setzen sich ausschliesslich aus Studierenden der MINT-Fächer zusammen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), die BSI als potenzielle Mitarbeiter im Fokus hat.


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