Was Unternehmen vom Tierreich lernen können

02.05.2013, Dominik Rothenbühler

Unternehmen können auch von Mücken lernen

Bereits Charles Darwin wusste: Im Tierreich überlebt stets der Bestangepasste. Mit Robert Zingg, Senior-Kurator im Zoo Zürich, gehen wir der Frage nach, weshalb einige Arten besonders alt werden. Unternehmen, die Beständigkeit und Nachhaltigkeit anstreben, sollten nicht alle tierischen Methusalems als Vorbilder nehmen und auch von kurzlebigen Arten lernen.

Dr. Robert Zingg, der Zoo Zürich ist europaweit der einzige Zoo, dem Nachzuchten bei den gefährdeten Galápagos-Riesenschildkröten geglückt sind. Bekannt ist, dass einzelne Exemplare ein Alter von über 150 Jahren erreichten. Galápagos-Riesenschildkröten werden im Extremfall also fast 60 000 Mal älter als gewisse Fliegenarten. Weshalb gibt es im Tierreich eine derart grosse Bandbreite an Lebensspannen?

Das Ziel eines jeden Tiers ist es, seine Gene an die nächste Generation weiterzugeben. Dies gelingt nur, wenn es mindestens so lange überlebt, bis es geschlechtsreif ist und sich fortpflanzen kann. Die Zeitspannen bis hin zur Geschlechtsreife und die Anzahl erzeugter Nachkommen sind je nach Art sehr unterschiedlich und das Resultat der jeweiligen Entwicklungsgeschichte der Tierarten. Diese haben sich auf unterschiedlichste Lebensräume spezialisiert und belegen in den dort anzutreffenden Ökosystemen eine bestimmte Nische. Das Erbgut jeder Tierart ist auf die Lebensbedingungen in ebendieser Nische abgestimmt. Die Evolution wiederum sorgt dafür, dass das Erbgut sich den sich ändernden Anforderungen der Umwelt anpasst. Selbstverständlich gibt es unterschiedlich gefährliche Lebensräume und unterschiedlich gefährliche Nischen. Hat eine Tierart in ihrem Lebensraum kaum Feinde und verfügt in ihrer Nische gleichzeitig über ein gesichertes Nahrungsangebot, hat sie gute Chancen, alt zu werden. Dies ist beispielsweise bei den Galápagos-Riesenschildkröten der Fall.

«Das Ziel eines jeden Tiers ist es, seine Gene an die nächste Generation weiterzugeben.»

Dr. Robert Zingg

Die Galápagos-Riesenschildkröte «Jumbo» ist deutlich über 50 Jahre alt. Dies auch, weil das Männchen wie alle seine Artgenossen wechselwarm ist und einen unhektischen Lebenswandel pflegt.

Reagieren die Tierarten mit unterschiedlichen Fortpflanzungsstrategien auf ihre jeweiligen Lebensbedingungen?

Ja. Und die Fortpflanzungsstrategien beeinflussen das Alter der Tierarten mit. Wer sich rasch fortpflanzen muss, hat in der Natur kaum Vorteile, wenn er alt wird. Beispiele hierfür sind viele Insekten wie Mücken oder Schmetterlinge. Diese leben oftmals weniger als ein Jahr und sind nur saisonal aktiv. Solche Tiere wählen in der Regel die Reproduktionsstrategie. Sie erzeugen rasch sehr viele Nachkommen. Dies im «Wissen», dass die meisten davon sterben werden. Fliegen zum Beispiel legen sehr viele Eier. Auch Tierarten, die sich auf sich rasch wandelnde Lebensräume spezialisiert haben, wählen die Reproduktionsstrategie. Sie können den nur kurze Zeit zur Verfügung stehenden Lebensraum nur dann erobern, wenn sie sich rasch stark vermehren. Der Mensch sieht die rasche Vermehrung solcher Reproduktionsstrategen oft zu Unrecht als Plage. Denn diese nutzen bloss die Gunst der Stunde. Dies auch, weil sie konkurrenzschwach sind und im dynamischen Lebensraum rasch von anderen, besser angepassten Tierarten verdrängt werden. Auch im Pflanzenreich gibt es übrigens viele solche Reproduktionsstrategen. Hierzu gehören auch viele Kulturpflanzen. Getreidearten beispielsweise wachsen sehr schnell und produzieren dabei grosse Samenmengen.

Welche Fortpflanzungsstrategie setzt in der Tierwelt eher auf längere Lebensspannen?

Die Kapazitätsstrategie. Sie wird von Tierarten angewandt, die lange brauchen, bis sie geschlechtsreif sind und viel Zeit und Energie in die Betreuung ihrer Nachkommen investieren. Die Überlebenschance des Nachwuchses steigt dank der guten Betreuung stark an. Deshalb reichen kleine Würfe aus, um die für den Erhalt der Art notwendige Anzahl Nachkommen heranzuziehen. Ein beeindruckendes Beispiel sind die Orang-Utans. Sie haben ein Geburtsintervall von 6 bis 9 Jahren. Den Jungtieren wird in dieser Zeit vermittelt, wie sie später im Regenwald überleben können. Dies gelingt nur mit einem grossen Spezialwissen. Der Regenwald ist zwar extrem artenreich. Grösseren Tieren bietet er jedoch kaum in ausreichender Dichte Nahrung, so dass sie als Gruppe unterwegs sein können. Die Nahrungssuche ist für die einzelgängerischen Orang-Utans entsprechend anspruchsvoll. Die Kapazitätsstrategie wird von den Tieren insbesondere dort angewandt, wo der Lebensraum sich nur noch marginal ändert, weil das örtliche Ökosystem das sogenannte Klimaxstadium erreicht hat, stabil ist und so bis an die Kapazitätsgrenze genutzt werden kann. Nur deshalb können die Tiere die Zahl der Nachkommen derart exakt auf den Lebensraum abstimmen.

«Tiere arbeiten also nicht stereotyp, sondern setzen je nach Situation verschiedene Strategien ein.»

Dr. Robert Zingg

Wenn Unternehmen viel in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden investieren: Betreiben sie dann auch eine Art Brutpflege?

Ja, durchaus. Es erhöht die Überlebenschancen. Ohne Wissenstransfer auf die nächste Mitarbeitergeneration droht dem Unternehmen das mittelfristige Aus. Wer gut zu seinen Mitarbeitenden schaut, hilft sich selbst. Ein Unterschied zur Natur besteht jedoch: Unternehmen können mit geeigneten Massnahmen jederzeit neue Spezialisten einstellen und ungenügende Arbeitskräfte entlassen. Bei den Tieren ist dies anders. Sie arbeiten ausschliesslich mit ihrem eigenen Nachwuchs. «Hire and fire» – das gibt es im Tierreich nicht.

Können wir die Reproduktionsstrategie und die Kapazitätsstrategie der Tiere ökonomisch deuten? Ist es beispielsweise richtig, dass in stabilen Ökosystemen vor allem Qualität und Spezialistentum gefragt sind?

Ja. Viele Kapazitätsstrategen sind Spezialisten, weil sie in einer ganz bestimmten Nische des Ökosystems die Besten sind und sich so ihr Überleben sichern. Ihr Problem ist, dass sie bei wechselnden Rahmenbedingungen nicht mehr mithalten können und auszusterben drohen. Denn im Gegensatz zu Unternehmen haben spezialisierte Tierarten keine Möglichkeit, laufend an neuen Innovationen zu arbeiten und sich so auf künftige Gegebenheiten einzustellen. Anpassungen erfolgen nur langfristig. Das hatte 1858 Charles Darwin in seinem Buch «On the Origin of Species by Means of Natural Selection, or The Preservation of Favoured Races in the Struggle for Life» erstmals festgehalten.

Haben im Tierreich die Generalisten gegen die Spezialisten überhaupt eine Chance?

Jein. In stabilen Ökosystemen nicht, weil die Spezialisten dort schlicht effizienter sind. Dies betrifft auch die Nahrungsaufnahme. So haben Untersuchungen mit Krabben gezeigt, dass diese bewusst möglichst nur Muscheln einer bestimmten Grösse verzehren. Dies, weil sie bei diesen am wenigsten Energie pro aufgenommener Kalorie aufwenden müssen. Derart wählerisch sind die erwähnten Krabben aber nur, wenn sie bei der Auswahl der Muscheln nicht zu viel Aufwand betreiben müssen. Werden bei der Auswahl die zurückzulegenden Wege zu lang, geben sich die Krabben auch mit anderen Muschelgrössen zufrieden. Tiere arbeiten also nicht stereotyp, sondern setzen je nach Situation verschiedene Strategien ein. Ich will mit diesem Beispiel zudem zeigen, mit welcher Effizienz spezialisierte Tierarten innerhalb ihrer ökologischen Nische handeln. In dynamischen Lebensräumen sind die Generalisten im Vorteil. Sie sind robuster und gegenüber den anfälligen Spezia-listen rasch im Vorteil. Es mag erstaunen: Je nach Marktsituation sollte sich ein Unternehmen also eher an den Mücken als an den Orang-Utans orientieren.

Wann werden Tiere «steinalt»? Was können Unternehmen von ihnen lernen? Skulptur vor dem Zoo Zürich.

Haben die Tiere auch eine Sensorik für den Markt? Merkt zum Beispiel eine Raubkatze, wann sie ihr Jagdgebiet wechseln muss?

Ja, sobald die Anzahl der Beutetiere abnimmt, diese sich besser auf die Anwesenheit der Raubkatze eingestellt haben oder ein stärkerer Konkurrent auftritt, läuten bei jeder Raubkatze die Alarmglocken. Meistens sucht sie danach an einem anderen Ort den Jagderfolg.

Welche weiteren Faktoren beeinflussen das unterschiedliche Alter der Tierarten? Geparde werden beispielsweise maximal 15 Jahre alt. Verglichen mit der Lebensspanne der erwähnten Galápagos-Riesenschildkröten ist dies ein Klacks…

Am besten schauen wir uns die spezielle Situation der Galápagos-Riesenschildkröten an, um zwei dieser Faktoren herauszuschälen. Die Galápagos-Riesenschildkröte ist wechselwarm und pflegt einen unhektischen Lebenswandel. Ihre Aktivität wird ganz wesentlich von der Umgebungstemperatur bestimmt: Ist die Umgebung warm genug, zeigt sie Aktivität. Ist die Temperatur zu tief, senkt sie den Stoffwechsel auf ein Minimum. Diese Lebensweise ist zwar unspektakulär, aber sehr nachhaltig. Ein weiterer Vorteil ist der geringe Räuberdruck im Lebensraum. Dies ist in speziellen Insel-Okösystemen wie auf dem 1000 Kilometer von der ecuadorianischen Küste entfernten Galápagos-Archipel viel häufiger der Fall als auf den Kontinenten. Im Regenwald von Ecuador sänke die Lebensspanne der Galápagos-Riesenschildkröte dramatisch.

Ist es so, dass bei den Säugetieren grössere Arten länger leben als kleine? Wir denken da auch an die Elefanten und die Wale.

Diese Aussage stimmt im Wesentlichen, weil die Stoffwechselrate, also der gesamte Energieumsatz geteilt durch die Körpermasse, mit wachsender Körpergrösse abnimmt. Doch es gibt auch Ausnahmen. Dies, weil die bereits erwähnten Reproduktionsstrategien das Alter stärker beeinflussen als die Grösse der Tierarten. Klar ist: Für Säuger gibt es eine kritische Untergrenze, bei der das Leben aufgrund des immer unvorteilhafteren Verhältnisses von der Oberfläche zum Volumen fast unmöglich wird. Die Etruskerspitzmäuse – sie kommen in der Schweiz im Tessin vor – sind hier die eigentlichen Grenzgänger. Sie sind keine zwei Gramm schwer und fressen täglich ihr doppeltes Eigengewicht. Eine sehr anstrengende und zehrende Lebensweise. Bei einer Herzfrequenz von bis zu 1000 Schlägen in der Minute leben die Etruskerspitzmäuse maximal ein bis zwei Jahre.

«Ein Unternehmen, das über viele Jahre oder gar Jahrzehnte am Markt bestehen will, muss von unterschiedlichen Tierarten lernen.»

Dr. Robert Zingg

Angesichts der offensichtlich sehr anstrengenden Lebensweise eine reife Leistung. Ist es aus wissenschaftlicher Sicht nicht bedenklich, wenn wir das Höchstalter verschiedener Tierarten miteinander vergleichen und Ranglisten erstellen? Hat eine Etruskerspitzmaus nicht eine schnellere biologische Uhr als ein Orang-Utan? Ist eine «Spitzmaussekunde» deshalb etwas ganz anderes als eine «Orang-Utan-Sekunde»?

In der Tat müssen wir die Lebensspannen der Tiere mit unterschiedlichen Ellen messen. Keine Tierart hat das Ziel, möglichst alt zu werden. Es geht immer nur darum, das Überleben der Art zu sichern. Hat sich ein Kleinsäuger nach einem Jahr fortgepflanzt, hat er seinen Dienst getan. Ein Orang-Utan kann dies frühestens nach 7 bis 8 Jahren tun. Deshalb ist seine «Sekunde» entsprechend bis zu achtmal länger als die der Etruskerspitzmaus.

Zellforscher haben herausgefunden, dass die Lebensspanne auch von Beschädigungen an den Organen begrenzt wird. Diese entstehen, wenn in den Zellen die Mitochondrien von aggressiven Chemikalien angegriffen werden. Im fortlaufenden Alter nehmen diese Angriffe zu. Beim Menschen ebenso wie bei fast allen Tierarten. Offenbar besteht dabei auch ein Zusammenhang mit der Ernährung. Länger lebt, wer kalorienarm isst und genügend Gemüse und Früchte auf dem Speiseplan hat. Entsprechende Studien wurden unter anderem mit Affen, Ratten und Fischen gemacht. Was halten Sie von solchen Erkenntnissen?

Ich bin kein Zellforscher und kann die Zusammenhänge nur bedingt kommentieren. Die Schlussfolgerung, dass gesunde Ernährung das Leben verlängert, scheint mir sehr plausibel. So achten auch wir im Zoo Zürich besonders auf die artgerechte Ernährung unserer Tiere. Bei den Primaten und den Brillenbären warfen wir beispielsweise viele Früchte aus dem Speiseplan und ersetzten sie durch Gemüse. Dies war notwendig, weil die für den Menschen gezüchteten Früchte für die meisten Säugetiere einen zu hohen Zuckeranteil aufweisen. Viele unserer Affen liefen Gefahr, Gewichtsprobleme zu kriegen. Die Umgewöhnung war für die betroffenen Zoobewohner allerdings schwierig und gelang nur mit der Unterstützung spezialisierter Tierärzte und der hervorragenden Betreuung durch die Tierpfleger.

Was können Unternehmen von den Tieren lernen, wenn sie lange am Markt bestehen und zu einer erfolgreichen Traditionsfirma werden wollen?

Sicherlich das ständige Streben nach Effizienz. Genauso wichtig ist aber die Fähigkeit, je nach Situation unterschiedliche Strategien und Vorgehensweisen anzuwenden. Für Tiere ist diese Vielseitigkeit überlebenswichtig. Ein Unternehmen, das über viele Jahre oder gar Jahrzehnte am Markt bestehen will, muss zudem von unterschiedlichen Tierarten lernen. So ist eine rasche und überfallartige «Insekten-Strategie» wie beispielsweise die der Mücken in dynamischen Märkten sicherlich von Vorteil. In stabilen Märkten empfiehlt sich die Konzentration auf die Kernfähigkeiten, also den Entscheid zum Spezialistentum nach dem Vorbild vieler hochentwickelter Säugetiere. Der Tanz auf vielen Hochzeiten gelingt in stabilen Märkten angesichts der starken Konkurrenz nur selten. Lassen Sie es mich mit anderen Worten formulieren: Ein Unternehmen wirtschaftet nicht unbedingt nachhaltig und beständig, wenn es dauernd wie ein Löwe auftritt. Vielmehr muss es je nach Situation beispielsweise wie ein Orang-Utan, wie eine Krabbe oder wie eine Mücke handeln.

Raten Sie aus denselben Gründen beim Ziel, ein Traditionsunternehmen zu werden, auch von einer konstanten «Schildkröten»- und/oder «Elefanten-Strategie» ab?

Unbedingt. Die Märkte im globalisierten Wirtschaftsumfeld sind viel zu dynamisch. Wer stereotyp agiert, stirbt aus. Vielleicht boten die Märkte vor 30 Jahren einigen Unternehmen derart stabile und sichere Ausgangslagen wie dies das Okösystem auf den Galápagos-Inseln den gleichnamigen Riesenschildkröten ermöglicht. Heute aber herrscht in der Wirtschaftswelt meistens der gnadenlose Verdrängungskampf im Stile der afrikanischen Savannen. Unternehmer, die Beständigkeit und Nachhaltigkeit anstreben, sollten dies in ihrer Vorgehensweise unbedingt berücksichtigen.

«Heute aber herrscht in der Wirtschaftswelt meistens der gnadenlose Verdrängungskampf im Stile der afrikanischen Savannen.»

Dr. Robert Zingg

Der Zoo-Kurator

Dr. Robert Zingg, Senior-Kurator im Zoo Zürich: «Ein Unternehmen wirtschaftet nicht unbedingt nachhaltig und beständig, wenn es dauernd wie ein Löwe auftritt.»

Dr. Robert Zingg, 58, ist seit 1994 im Zoo Zürich als Kurator tätig. Zunächst für die Säugetiere und Vögel zuständig, umfasst das heutige Aufgabengebiet des Senior-Kurators die Menschenaffen, Gibbons, Elefanten und Nashörner. Bereits als Primarschüler wusste Robert Zingg, dass er Zoologe werden wollte. Einen Einfluss hatte dabei auch der Wohnort seiner Familie unmittelbar beim Basler Zoo. Robert Zingg studierte an der Universität Zürich Ethologie und Wildbiologie. Am Zoologischen Institut der Universität Zürich arbeitete er von 1980 bis 1985 in den Abteilungen Ethologie und Wildforschung als Assistent. Neben seiner freiberuflichen Tätigkeit im Naturschutz hatte er in den 80er und 90er Jahren auch Lehraufträge an der Universität Zürich und – bis heute – an der ETH Zürich inne. Robert Zingg dissertierte 1994 mit einer Feldarbeit über Igel. Er ist ein thematisch breit angelegter Zoologe, der sich neben Säugern und Vögeln auch für Amphibien und Insekten interessiert. Im Schweizer Fernsehen trat Robert Zingg mehrfach auf – so auch für die Sendung «Horizonte». Landesweite Bekanntheit erlangte die von Robert Zingg geleitete Menschenaffen-Abteilung des Zoos Zürich unter anderem auch 2004 anlässlich einer mehrteiligen Dokumentation des Schweizer Fernsehens über das Leben im Zoo. Der damalige Hauptprotagonist «Djarius», ein besonders aufgewecktes Orang-Utan-Männchen, lebt noch immer im Zoo Zürich.