CRM-Trendstudie Schweiz

Die Mehrheit der Unternehmen will 2009 in CRM-Software investieren.

Schweizer CRM-Spezialist BSI Business Systems Integration AG befragte 158 IT-Verantwortliche im Rahmen des Swiss CRM Forums 2009.

Eine aktuelle Trendstudie von BSI Business Systems Integration AG zeigt: die Nachfrage nach Customer Relationship Management-Systemen ist ungebrochen. 55 Prozent der befragten IT-Entscheider wollen im Jahr 2009 ihr bestehendes CRM erweitern, modernisieren oder eine völlig neue Software implementieren. Gefragt sind vor allem Lösungen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, die mit den Anforderungen des Unternehmens mitwachsen, sich einfach in die bestehende IT-Infrastruktur eingliedern lassen und leicht zu bedienen sind. Die Investitionsbereitschaft der befragten Unternehmen täuscht jedoch über eines nicht hinweg: viele Unternehmen spüren bereits die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Während 53 Prozent der Befragten optimistisch in die Zukunft schauen, gab die andere Hälfte der Teilnehmer an, dass sie den Gürtel bereits enger schnallen müssen.

Am 18. Juni 2009 traf sich das Who is Who der CRM- und Marketing-Szene der Schweiz im Rahmen des Swiss CRM Forums in Zürich. Der Ausstellungsbereich war in den Networking-Pausen gut besucht, die Referate erstklassig und die Stimmung gut. BSI Business Systems Integration AG nutzte die Plattform und befragte 158 Entscheidungsträger der Branche nach ihrer wirtschaftlichen Lage und ihren Investitionsvorhaben in Bezug auf CRM-Software. Demnach will eine knappe Mehrheit (55 Prozent) noch in diesem Jahr in CRM-Tools investieren. Gut ein Fünftel (21 Prozent) will gar ein komplett neues Software-System implementieren. 34 Prozent der Befragten planen entweder eine Modernisierung oder eine Erweiterung ihrer bestehenden CRM-Infrastruktur.

Einfach bedienbare Software rangiert auf der Wunschliste ganz oben
Besonders hoch im Kurs steht bei der Entscheidung für eine CRM-Software die Benutzerfreundlichkeit. 60 Prozent der Befragten nannten dieses Kriterium als eines der drei wichtigsten bei der Entscheidung für eine Lösung. Nahezu ebenso wichtig war den Studienteilnehmern der modulare Aufbau der Lösung (56 Prozent). Die beiden drittwichtigsten Kriterien waren bei den Befragten das gute Preis-Leistungsverhältnis (50 Prozent) und die Offenheit gegenüber bestehenden IT-Systemen (49 Prozent). Auf den folgenden Rängen kommen die klassischen CRM-Kriterien Multikanal-Fähigkeit (41 Prozent) und Workflow-Automatisierung durch Prozesssteuerungen (24 Prozent). Projekte zum Fixpreis scheinen für die meisten der Befragten von nicht so großer Priorität zu sein. Lediglich 20 Prozent gaben dieses Kriterium als eines der drei wichtigsten bei der Entscheidung für ein CRM-Tool an.

„Die Umfrageergebnisse bestätigen unsere Erfahrungen in Verkaufsgesprächen“, erklärt Zeno Hug, Sales Manager bei BSI. „Am wichtigsten ist den Kunden, dass die Software einfach zu bedienen ist, denn gerade in den Aufwendungen für Schulungen und der Ablehnung der Mitarbeiter liegt eine der größten Kostenfallen bei IT-Projekten. Darüber hinaus muss die Software flexibel sein und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aufweisen. Erst, wenn diese Kriterien gegeben sind, fragen die Kunden nach CRM-typischen Features wie Multikanal-Fähigkeit.“

Mit Investitionen der Wirtschaftskrise trotzen
Die von BSI einmal mehr bestätigte Investitionsbereitschaft in den Unternehmen kann jedoch einen Trend nicht verbergen: Immer mehr Unternehmen spüren die Wirtschaftskrise. In der aktuellen Umfrage gab knapp die Hälfte der Befragten (47 Prozent) an, dass sie die Auswirkungen der Krise bereits bemerken und sparen müssen. „Und dennoch reagieren Unternehmen richtig und sparen nicht am falschen Ende: der IT“, kommentiert Markus Brunold, Standortleiter BSI Baden, die Umfrageergebnisse. „Denn intelligente IT-Systeme sind der Schlüssel, um bestehende Kunden zu halten und neue zu gewinnen.“

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