​Wie Sie Ihren (CTMS-)Partner finden

In einer funktionierenden Welt ist das Clinical Trial Management System (CTMS) das Rückgrat der klinischen Forschung; es hält die Forschung auf Kurs und die Hauptakteure informiert. Ziel wäre die Steigerung der Effizienz durch Reduzierung von Redundanzen und Mehrfacheingaben. Dennoch arbeiten viele Fachleute im Bereich des klinischen Betriebs mit unzureichenden Systemen. Warum?

Wovon niemand spricht, ist die schwere Belastung fürs Team, die durch die Evaluation des CTMS entsteht. Denken Sie daran, dass wir Fachleute mit klinischem Hintergrund bitten, plötzlich IT-Experten zu werden. Das stellt für viele eine ziemliche Herausforderung dar. Die häufigste Angst: nicht zu erkennen, welches die kritischen Fragen sind, die während des Auswahlprozesses gestellt werden müssen.

Der neue Weg zum Erfolg

Wir haben unsere zehnjährige Erfahrung in einen Prozess gegossen und eine unkonventionelle, aber effektive Methode zur CTMS-Evaluierung entwickelt. Vergleichen Sie es mit der Suche nach einem Partner fürs Leben. Nein, wir machen keine Witze! Vergessen Sie nicht, dass ein Kernsystem wie ein CTMS nicht leichthin ersetzt wird. Sie sind für die nächsten Jahre an diesen Lieferanten gebunden.

Lasst uns mit dem Speed-Dating beginnen!

In der Knockout-Runde stellen Sie kritische Fragen, die Ihre Liste von potenziellen Lieferanten sofort kürzt. Zum Beispiel: Mögen Sie das Team wirklich? Würden Sie um 21 Uhr eine Pizza teilen? Die Integration von Softwaresystemen in die bestehende Infrastruktur ist keine leichte Aufgabe. Es wird sehr wahrscheinlich die eine oder andere Nachtschicht mit Pizza geben.

Vier Schritte zum Happy End

Jetzt sollten nur noch drei Kandidaten übrig sein; Zeit, herauszufinden, ob die Software zu Ihren Geschäftsanforderungen passt:

  1. Ausschreibung: Skizzieren Sie Ihre Geschäftsanforderungen in prägnanten «Use Cases», bitten Sie die Anbieter, Ihnen zu zeigen, wie ihr CTMS diese Anforderungen erfüllt, machen Sie sich eine erste Vorstellung von der Preisgestaltung und davon, wie einfach ihre Produkte zu bedienen sind.
  2. Live-Demo: Geben Sie den Anbietern einen Monat Zeit, Ihre Anwendungsfälle in ihre Software zu integrieren. Akzeptieren Sie nur Live-Software-Demos – keine PowerPoint-Folien zur Demonstration von Funktionen!
  3. Proof of Concept: Eine kleine Komponente der Software muss in Ihrer Softwarelandschaft installiert werden. So erhalten Sie einen Einblick in die «After-Sales-Welt».
  4. Vertrag: Immer noch verliebt? Schützen Sie sich, indem Sie möglichst viele Risiken eliminieren – verlangen Sie einen Festpreis.