Was Macher ausmacht

Es gibt Menschen, die reden darüber. Und es gibt Menschen, die machen es. Macher. Für sie existiert kein Konjunktiv. Sie reden nicht über Probleme, sie lösen sie. Doch was macht Macher zu Machern? Ist das Machen angeboren oder anerzogen? Dazu haben wir die charismatische Expertin für interkulturelles Management, Nicole Brandes, und den berühmten Genetiker Prof. Dr. Markus Hengstschläger befragt.

Macher sein oder nicht sein – eine Frage der Kultur oder der Gene? Es braucht beides, sind sich unsere Interviewpartner einig. Denn: Das Machertalent allein ist noch keine Erfolgsgarantie. Und selbst das macherfreundlichste Umfeld bringt nicht nur proaktive, verantwortungsvolle, handlungsfreudige Menschen hervor. Wer wird Problemwälzer, wer Macher? Spannende und überraschende Antworten darauf liefern Nicole Brandes und Markus Hengstschläger. Wir haben die Mittlerin zwischen Kulturen und den Genetiker getrennt voneinander befragt.

Gemäss Nicole Brandes, Expertin für interkulturelles Management, trägt das Umfeld einen grossen Teil zum Machersein bei.

Sind Macher in allen Kulturen Helden?

Macher sind Menschen, die nicht nur machen, sondern auch etwas erreichen. Während andere Chancen sehen, schaffen sie sich Chancen. Egal ob im grossen oder im kleinen Rahmen, Menschen, die erfolgreich sind, wird – kulturunabhängig – eine gewisse Bewunderung zuteil. 

Zum Helden wird man durch aussergewöhnliche Taten. Was das sein könnte, ist abhängig von einer Kultur und ihrem Zeitgeist. Zum Helden kann man durch Zufall und von einem Moment auf den anderen werden, weil man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war und mutig oder reflexartig richtig gehandelt hat, zum Beispiel durch die Rettung von anderen in Not. Ein Macher hat etwas Langfristiges. Er verfolgt sein Ziel mit Leidenschaft und Beharrlichkeit. 

Ein Macher kann zum Helden werden. Ein Held muss aber nicht unbedingt ein Macher sein. Durch die Globalisierung gibt es etliche Macher, die kulturübergreifende Helden sind: zum Beispiel Unternehmer wie Steve Jobs, Musiker wie Bono oder Athleten wie David Beckham.

Was zeichnet international erfolgreiche Macher aus?

Es gibt Menschen, denen wir folgen, weil wir müssen, und es gibt Menschen, denen wir folgen, weil wir es wollen, weil sie uns bewegen. Macher zeichnet aus, dass sie die Fähigkeit haben, sich selbst und andere Menschen zu mobilisieren, weil sie die «unsichtbaren Gesetzmässigkeiten» kennen, die uns treiben. Bewegen kann man nur über Emotionen, und die sind für uns alle gleich, egal, welche Hautfarbe und Kultur wir haben. Kultur setzt jedoch sichtbare sowie viele unsichtbare Rahmenbedingungen. Ein Macher wird sich auch damit auseinandersetzen, kann damit umgehen und vermag zu improvisieren. Er besitzt zudem die Weisheit, zu entscheiden, wann man sich über Regeln hinwegsetzen muss. Um weise zu sein, braucht es keine Brillanz. Aber Brillanz ohne Weisheit genügt nicht.

Bieten gewisse Kulturen besonders guten Nährboden für das Machen?

Natürlich spielt das Umfeld eine wichtige Rolle für das Entstehen, Umsetzen und Gelingen von Ideen. Kreativität und Innovation finden überall statt – vielleicht erst recht, wenn die Umstände schwierig sind. Ich habe neulich von einem 15-jährigen Massai gelesen: Er war Kuhhirte, und die Familien verzweifelten, weil die Tiere von Löwen gerissen wurden. Zum Schutz setzten sie alles daran, die Raubkatzen zu töten. Dabei kamen sie mit dem Gesetz in Konflikt. Eines Nachts hatte der Teenager die geniale Idee, wie er Licht installieren konnte, das sich auch bewegt, während die Hüter schlafen. Dieses Licht schreckte die Löwen erfolgreich ab. Unterdessen macht sein Beispiel Schule. Er reist in ganz Afrika herum und zeigt, wie Mensch, Vieh und Raubtiere mit seiner Erfindung friedlich zusammenleben können. Die Regierung unterstützt ihn dabei. Der Junge ist ein Macher. Und gleichzeitig ist er ein Held. 

«Macher sind Menschen, die nicht nur machen, sondern auch etwas erreichen.» 

Nicole Brandes

Was passiert, wenn Macher unterschiedlicher Kulturen zusammenprallen?

Ich würde nicht von vornherein von einem «Zusammenprall» sprechen. Macher können sich gegenseitig inspirieren und weiterbringen, weil sie aus dem gleichen Holz geschnitzt sind. Sie können sich aber auch gerade deswegen nicht mögen. Der Mensch wird von drei Seiten geprägt: Erstens: Er hat seine wunderbare Einzigartigkeit mit seinen ganz persönlichen Talenten, Fähigkeiten und Charaktereigenschaften. Er kann zum Beispiel erfinderisch sein, kommunikativ oder eigenbrötlerisch sein. Zweitens sind da die universellen Bedürfnisse, die wir alle haben: Liebe und Zugehörigkeit, Trinken, Essen, Schlafen, erfolgreich sein. Und zum Dritten haben wir die kulturspezifischen Eigenheiten, die unser Verhalten prägen. Das sind unsere Werte, die Art, wie wir kommunizieren, wie wir Probleme lösen, und die Einstellung zu Beziehungen untereinander, zu Zeit, Raum und zur Umwelt. Menschen können sich also auf einer persönlichen Ebene sympathisch sein, aber auf einer kulturellen Ebene missverstehen, weil sie Verhaltensregeln und Handlungsreflexe des anderen nicht entschlüsseln können. Kleine Unterschiede auf dieser Ebene können trotz Sympathie ganz grosse Störungen auslösen. Das kann beispielsweise speziell bei kulturgemischten Beziehungen oder bei Geschäftsverhandlungen zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen gut sichtbar werden. Hier hilft kulturelles Wissen, denn Erfahrungen reichen für gegenseitiges Verständnis nicht aus.

Welches war ihr grösstes interkulturelles Fettnäpfchen?

(Lacht) Oh, sehr viele! Und die wird es bestimmt immer wieder geben. Interkulturelle Intelligenz befähigt, Situationen zu antizipieren, zu analysieren und auch zu deeskalieren und geht weit über die Businessetikette hinaus. Aber interkulturelle Intelligenz ist kein Rezept und das Leben kein Hefekuchen. Wichtig ist, ein Bewusstsein für Unterschiede zu haben, sich Wissen anzueignen, die eigene Ambiguitätstoleranz immer wieder zu hinterfragen. Das bedarf gros-ser Achtsamkeit, und die kann in der Hektik doch schnell untergehen. 

Wie kann man Fettnäpfchen vermeiden?

Gar nicht. Das Leben ist zu vielfältig. Man kann sie aber verringern, indem man sich mit der anderen Kultur auseinandersetzt und eine Sowohl-als-auch-Haltung wagt statt eine Entweder-oder-Einstellung hat. Dazu braucht es auch den Mut, Fehler zu machen. Wer offen ist und dem Gegenüber Respekt und ein echtes Interesse entgegenbringt, kann nicht viel falsch machen.

Wie wichtig ist der persönliche Kontakt fürs Machen?

Auch Macher benötigen andere Menschen für produktives Machen. Der persönliche Kontakt wird für die Vertrauensbildung und den Beziehungsaufbau immer zentral sein. In vielen Teilen der Welt ist die Beziehung und nicht das Produkt die erste Voraussetzung, um ins Geschäft zu kommen. Erfolgreich über rein wirtschaftliche Überlegungen zu sein, ist in vielen Kulturen nicht möglich. So manches Geschäft ist daran gescheitert.

Wie lässt sich Nähe über geografische Distanzen herstellen?

Wie auch sonst: über regelmässigen Kontakt und Austausch via alle möglichen Kommunikationsmittel. Regelmässige Besuche vor Ort sind jedoch auch wichtig, weil sie Ausdruck von Wertschätzung dem Kunden und Mitarbeitenden gegenüber sind. Macher bewegen Menschen. CRM kann uns dabei unterstützen, uns auf den Kunden einzulassen. Neben CRM brauchen wir aber auch MRM, Mitarbeiter-Relationship-Management. Wir müssen besser über unsere Mitarbeitenden Bescheid wissen, damit wir sie nicht nur über ihre Leistung abholen. 

Wie wichtig ist intrinsische Motivation für das Machen?

Das ist doch der Motor von allem. Wahre Macher können von ihrer Idee besessen sein. Aus welchen Gründen immer verfolgen sie ihr Ziel unermüdlich, pushen sich durch Selbstzweifel und haben die Ausdauer, gegen Neinsager, Kritiker, Druck und Rückschläge durchzuhalten. Nichts kann sie aufhalten, höchstens verzögern. Ich denke, dass eine solche Motivation nur von innen kommen kann. Es gibt übrigens eine interessante Studie, die aufzeigt, dass extrinsische Anreize funktionieren – aber nur bei einfachen mechanischen Routineaufgaben wie zum Beispiel bei Fliessbandarbeit. Je mehr Anreiz, desto mehr Leistung. Bei komplexeren Aufgaben wurde genau das Gegenteil festgestellt: Je höher der Anreiz, desto geringer die Performanz. 

Wie zapft man die Kraft der Kultur an?

Indem man eine eigene Kultur baut! Macher bringen Menschen zusammen und verbinden sie. Sie schaffen nicht nur Ideen, sondern auch Wertesysteme, an denen Menschen sich orientieren und danach handeln.

Sie werden als Macherin bezeichnet. Können Macher auch nerven?

(Lacht laut) Ja, auf jeden Fall! (Lacht nochmals) Macher erfinden immer wieder neu, fordern das Gegebene heraus, hinterfragen, wollen stets verbessern. Dabei werfen sie den Status quo ständig über den Haufen. Das kann natürlich für anders gepolte Menschen anstrengend sein. Ich habe das mit bestimmten Chefs, aber auch mit meinen Teams erlebt. Ich hatte immer ganz tolle Teams. Aber ich habe sie auch in den Wahnsinn getrieben (lacht wieder laut).

«Das Schlimmste wäre, aus Angst vor einem Fehler Dinge nicht zu machen.»

Nicole Brandes

Viele reden darüber, Dinge anders zu machen, machen es dann aber nicht. Wie ist Ihre Erfahrung, Herr Prof. Hengstschläger?  

Es ist leider heute einfacher und unter Umständen für eine Karriere sogar vorteilhafter, sich mit der Mehrheit zu irren, als alleine Recht zu haben. Jeder Mensch kommt als Individuum zur Welt, muss sich dann aber ein Leben lang dagegen wehren, als Kopie zu sterben. Ich sehe das grösste Problem in dem viel zu grossen Streben nach Gleichmacherei: «Wenn es alle machen, kann es gar nicht so falsch sein», ist die weit verbreitete Meinung, und sie beruhigt offensichtlich viel zu viele Menschen.

Ist Machersein angeboren oder erlernt, ein Talent oder ein Gen?

So komplexe Neigungen bzw. Verhaltensweisen sind beim Menschen multifaktoriell gesteuert. Das bedeutet, es hängt von Genen und der Umwelt ab. Der Mensch ist bei solchen Dingen grundsätzlich nicht auf seine Gene reduzierbar und schon gar nicht auf ein einzelnes Gen. Gene sind maximal Bleistift und Papier, aber die Geschichte schreibt jeder selbst. Andererseits: Werden zwei Menschen, die genau gleich viel üben, das gleiche künstlerische Niveau auf der Violine erreichen? Kann jeder Mensch singen wie ElΙ͂na Garanča oder Plácido Domingo, und es ist nur eine Frage des Übens und Lernens? Kann jeder am Ende Fussball spielen wie Lionel Messi, wenn er nur gleich viel und hart trainiert? Die Antwort ist natürlich Nein. Umgangssprachlich hört man dazu stets «So etwas hat man oder eben nicht!» Aber was ist damit gemeint? Für jeden Erfolg gibt es so etwas wie eine besondere Leistungsvoraussetzung – eines oder mehrere Talente. Aber Talent allein ist noch keinerlei Erfolgsgarantie. Was ist überhaupt Talent? Talente sind besondere Leistungsvoraussetzungen (= Genetik), die durch harte Arbeit (= Umwelt) entdeckt und in eine besondere Leistung (= Erfolg) umgesetzt werden müssen.

Was macht Macher generell zu Machern?

Ich glaube, Selbstbewusstsein und Entscheidungsfreudigkeit sind dabei wichtige Faktoren. Wie viel daran nun angeboren ist und wie viel die Erziehung, Ausbildung, das Umfeld im Ganzen dazu beiträgt, ist wohl nicht messbar.

Wie machen wir Macher?

Der österreichische Schriftsteller Peter Rosegger meinte, dass jeder Mensch Talente habe – nur das Licht der Bildung bringe sie zum Vorschein. Jeder Mensch muss die Chance haben, seine individuellen, besonderen Leistungsvoraussetzungen zu entdecken und durch harte Arbeit in eine besondere Leistung umzusetzen. Individualität ist das höchste Gut, wenn man auf Fragen vorbereitet sein will, die man noch gar nicht kennt, weil sie erst in der Zukunft auf uns zukommen werden. Der Mensch hat aber auch das Recht, seine Talente zu ignorieren oder fehlendes Talent durch grösseren Einsatz zu kompensieren.

«Eltern und Schule müssen Fähigkeiten entdecken und fördern. Wir können es uns nicht leisten, auf die vielen unentdeckten Talente zu verzichten», ist der Genetiker Professor Dr. Markus Hengstschläger überzeugt.

Friedrich Nietzsche sagt: «Fähigkeiten sind angeboren. Sie wollen zu Fertigkeiten werden.» Wie macht man aus der Macherfähigkeit eine Macherfertigkeit?  

Talentiert wird man nicht durch seine Lehrer. Eltern, Lehrer, das Bildungssystem haben die Aufgabe, alles daran zu setzen, die Talente in unserer Gemeinschaft zu entdecken und zu fördern. Der Fokus muss auf dem liegen, was der Einzelne besonders gut kann, und nicht auf der ausschliesslichen Beschäftigung mit Schwächen. Wir müssen unsere Spitzen entdecken und fördern. Bildungsferne Schichten müssen zur Bildung gebracht werden – nicht um den Durchschnitt zu heben, sondern weil wir es uns nicht leisten können, auf die vielen sonst unentdeckt bleibenden Talente zu verzichten. 

Welche Anreize motivieren zum Machen?

Der beste Anreiz für harte Arbeit ist Erfolg – und nicht zu vergessen: Lob, Lob, Lob.

Macher müssen sich exponieren – das wird nicht in jeder Kultur als positiv angesehen.  

Wie gesagt: Gene sind nur Bleistift und Papier. Jede Geschichte ist es wert, geschrieben zu werden! Man muss uns nur lassen, muss es ausprobieren, etwas wagen – dazu müssen wir die nächste Generation ermutigen –, auch wenn man dabei auffällt.

Wann ist es besser zu machen, wann ist es besser, machen zu lassen?

Das Erfolgsrezept lautet: Fehlende intrapersonelle Intelligenz durch interpersonelle Intelligenz wettmachen. Was man selbst nicht kann, dafür muss man jemanden finden, der es kann. Niemand baut mehr ein Haus allein – aber hundert Elektriker bauen auch keines. Je komplexer die Aufgabe, desto vielfältiger muss das Team sein. So muss sich jeder genau auf die Suche machen, was er kann und was nicht. Für den Teil, bei dem man auf Teamwork angewiesen ist (und das ist doch vermutlich das meiste), braucht man dann soziale Kompetenz, emotionale Intelligenz, Empathie, um zu interagieren.

«Der Fokus muss auf dem liegen, was der Einzelne besonders gut kann, und nicht auf der Ausschliesslichen Beschäftigung mit Schwächen

Markus Hengstschläger

Waren Sie schon immer ein Macher? Welche Personen/Erlebnisse in Ihrem Leben haben Sie am stärksten zum Machen animiert?

Ich entscheide sehr gern und bin als Forscher ständig auf der Suche nach Neuem, nach der täglichen Mondlandung. Dazu haben mich als Kind vor allem meine Eltern immer ermutigt.

Mit welchen Problemen muss man als Macher rechnen?

Dass nicht jeder mitmachen möchte.

Welche Hebelwirkung haben Werkzeuge auf das Machen?

Nur wer einen Hammer und einen Nagel hat und beides auch bedienen kann, kann ein Bild aufhängen.

Ist alles machbar?

Nein. Und ausserdem soll auch nicht alles, was machbar ist, gemacht werden.

Zu den Personen

Nicole Brandes arbeitete für und mit den mächtigen Machern dieser Welt. Als Managerin baute sie VIP-Clubs in internationalen Konzernen auf und führte unter anderem eine Stiftung für Königin Silvia von Schweden. Heute engagiert sich die charismatische Unternehmerin mit asiatischen und europäischen Wurzeln für ein besseres Verständnis zwischen den Kulturen. Als interkulturelle Botschafterin ist sie genauso leidenschaftlich unterwegs wie auch als gefragte Rednerin und als Managementcoach.

Buchinformation

«Es kommt nicht darauf an, wer Sie sind, sondern, wie Sie wirken»
Wie Sie in anderen Kulturen erfolgreich reden, auftreten und wirken. 

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Universitätsprofessor Dr. Markus Hengstschläger Mit 16 Jahren war Markus Hengstschläger als Punk unterwegs. Mit 24 promovierte er zum Doktor der Genetik, wurde 35-jährig zum jüngsten Universitätsprofessor für Medizinische Genetik berufen und ist heute Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien. Als Autor von drei Nr.-1-Bestsellern, «Die Macht der Gene», «Endlich unendlich» und «Die Durchschnittsfalle», vielfach ausgezeichneter Wissenschafter und bekannter Wissenschaftsmoderator im ORF-Radio beweist Hengstschläger eindrucksvoll, dass Erfolg aus Individualität entsteht und man alte Wege verlassen muss, um neue einzuschlagen.

Buchinformation

Die Durchschnittsfalle: Gene – Talente – Chancen

Entweder man hat's, oder man hat's nicht. Stimmt das? Kann man ohne bestimmte genetische Voraussetzungen nicht erfolgreich sein? Oder ist es umgekehrt? Ohne Fleiss kein Preis? In der viel beschworenen Leistungsgesellschaft ist die Hervorbringung durchschnittlicher Allroundkönner zur obersten Priorität geworden. Aber wer bestimmt überhaupt, was normal ist? Wir kennen die Herausforderungen nicht, die uns die Zukunft stellen wird. Bewältigen können wir sie aber nur, wenn wir jene einzigartigen Talente fördern, die in uns allen schlummern. Es muss die Norm werden, von der Norm abzuweichen. Oder anders ausgedrückt: Wir brauchen Peaks und Freaks!

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