Mein Praktikum bei BSI

Spannende Arbeit, leckere Snacks und nette Menschen

Es fängt schon in der 8. Klasse an: „Und, wie geht’s für dich nach der Schule weiter?“ Mit 14? Leicht zu beantworten; „Nach der Schule will ich…“ – das ist ja noch ewig weit weg. Und ausserdem gibt es so unendlich viele Möglichkeiten: Weltreise mit der besten Freundin, ein, zwei Jahre in Afrika verbringen oder sogar Medizin an der Harvard-University studieren. Voller Zufriedenheit, da man ja so viele Pläne, Ziele und Ideen für die Zukunft hat, lebt man sorglos weiter.

Ghita Kristiansen

Und ehe man sich versieht, ist die Schule vorbei. Da steht der bestens gebildete junge Erwachsene, bereit sein Erwachsenenleben zu starten. Fähigkeiten: 1A-Gedichtanalyse (sogar auf Französisch), sämtliche Funktionen des endoplasmatischen Retikulums auflisten können und Differenzialgleichungen mit Leichtigkeit lösen. Nicht schlecht, aber was will ich denn eigentlich? Weltreise? Kein Geld. Studieren? Kein Plan.

Nach vielen Uni-Schnuppertagen und Internetrecherchen entschied ich mich: Wirtschaftsinformatik sollte es werden. Wirtschaft, Marketing, Informatik, … - alles dabei, was mich interessiert.

Um nichts zu überstürzen, wollte ich noch ein wenig Berufserfahrungen sammeln. Meine Suche nach einem Praktikum führte mich dann zu BSI am Standort Baden. Und nach 2 Monaten kann ich tatsächlich sagen – es hat sich gelohnt.

Die Hauptaufgabe meines Praktikums war es, ein neues technisches Konzept für ein existierendes online User Manual zu erarbeiten. Gleichzeitig sollte ich auch den Inhalt überarbeiten und ihn an die neueste Version der Applikation anpassen.Da die Arbeiten am User Manual schneller vorangingen als geplant, hatte ich in der 2. Hälfte meines Praktikums noch Zeit, einen weiteren Bereich von BSI kennenzulernen: das Marketing.

Gleicher Standort, neuer Arbeitsplatz (leider weiter weg von der Cafeteria) und ganz neue Aufgaben:

Im Bereich Marketing durfte ich helfen, die Weihnachtskarten für die Kunden vorzubereiten und das Kundenevent zum 20-jährigen Bestehen der Firma zu organisieren. Immerhin 2700 Weihnachtskarten mussten ihren Hauptverantwortlichen finden. Und auch für das Event „Gemeinsam BSI“ gab es genug Aufgaben, bei denen ich helfen konnte, z.B. Shuttlepläne erstellen, Infomaterial packen, Schilder beschriften oder die Event-Location vorbereiten.

Ghita Kristiansen am Empfang von Gemeinsam BSI.

Ein Highlight (zumindest für einen Praktikanten) war die Cafeteria in Baden. Gekühlte und ungekühlte Getränke, Kaffee und Tee nach Wahl, gesunde sowie ungesunde Snacks und ab und zu ein leckerer Geburtstagskuchen.

Das Beste an meinem Praktikum war aber die Atmosphäre in der Firma. Obwohl ich nur eine Praktikantin war, wurde ich wie jeder andere Mitarbeiter behandelt. Ich hab mich zu keinem Zeitpunkt wie eine „Fremde“ gefühlt und habe sofort gemerkt, dass ich und meine Arbeit hier wirklich geschätzt werden. Dadurch fühlte ich mich wirklich wie ein Teil von BSI und nicht nur wie eine überflüssige Praktikantin. Ausnahmslos alle waren von Anfang an freundlich und interessiert mir gegenüber, wodurch auch mein 18. Geburtstag, der auf meinen 3. Arbeitstag fiel, zu einem schönen Tag wurde.

Diese Freundlichkeit konnte ich auch beim Kundenevent feststellen, an dem ich als Hilfe beim Empfang noch mit BSI-lern von anderen Standorten zusammenarbeiten durfte und (sichtlich) viel Spass hatte. Auch die Kunden, die am Event teilnahmen, waren alle sehr nett, und ich konnte endlich auch meine Fremdsprachenkenntnisse auspacken und mich nicht nur auf Deutsch sondern auch auf Englisch und Dänisch unterhalten.

Ich werde es wirklich vermissen, in einem solch lockeren Umfeld arbeiten zu dürfen, und hoffe, dass ich später in einer ähnlichen Firma (vielleicht sogar BSI) arbeiten werde. Allerdings würde ich lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mich jetzt nicht wieder mehr Freizeit und auf mein Studium freue.

An dieser Stelle danke, dass ich hier ein Praktikum machen durfte!!