Meet the team: Uwe Funk

Uwe Funk gehört zum Urgestein von BSI. Er ist als Praktikant eingestiegen, als BSI gerade mal ein Jahr alt und knapp 20 Mitarbeiter stark war und vier Kunden betreute (die heute noch Kunden sind). Uwe bewarb sich auf Empfehlung seines Bruders Dieter, der erst dieses Jahr zur Schweizerischen Post gewechselt hat. Uwe ist geblieben – und mit ihm arbeiten heute 168 Personen für BSI.

  • Geboren in: Waldshut, Deutschland
  • Geburtstag: 30. April 1973
  • Sternzeichen: Stier
  • Staatsangehörigkeit: Deutscher
  • Abschluss: Industriekaufmann
  • Lebt in: Cham, Schweiz
  • Arbeitet in: BSI Baden
Lieblingsstadt: Avignon, Frankreich
Lieblingsessen: Alles ausser Zunge. Zusammen mit viel Bier
Lieblingstier: USB-Hamster im Laufrad

Wie hast du die Entwicklung von BSI seit 1997 erlebt?

Als ich anfing, waren wir als Firma noch recht hemdsärmelig – aber nicht unsympathisch. Seither ist BSI erwachsen geworden. Vieles ist neu oder professioneller: der Auftritt, das Marketing, die Art, wie wir Leads verfolgen. Erstaunlich ist, dass für die «normalen» Teammitglieder in der ganzen Zeit des Wachstums alles gleich gut geblieben ist. Immer noch steht die Selbständigkeit der Mitarbeiter an erster Stelle: Mir bleibt die Verantwortung im Projekt, der direkte Kontakt zum Kunden und die Selbstorganisation im Team.

Wie sieht denn deiner Meinung nach die ideale Firma aus?

Wachstum scheint Kontrollängste zu wecken. Bereits bei einer Grösse von etwa 60 Mitarbeitende erklang der Ruf nach mehr Strukturen und Hierarchien. Wir diskutierten darüber, ob es nun Abteilungen braucht oder eine andere Form der Organisation – aber keiner wollte das so richtig. Bei 100 Mitarbeitenden wurde dieselbe Diskussion noch einmal losgetreten. Aber es bringt ja nichts. Mit solchen Strukturen werden auch Mauern und Schranken gebaut und das Konkurrenzdenken gefördert – wer braucht das schon? Vielleicht gibt es einen Nutzen – ich denke aber nicht, dass wir davon profitieren. Ich hatte schon immer Mühe mit überflüssigen Strukturen.

Was bedeutet BSI für dich?

BSI ist mehr als nur ein Arbeitgeber. Die Firma ist mir ans Herz gewachsen. Die Mitarbeiter, aber auch das Büro. Ich fühle mich in Baden-Dättwil zu Hause. Man kann sich wirklich auf die Leute bei BSI verlassen – und zwar auf alle, nicht nur auf die im eigenen Team. Alle geben gerne viel, ungefragt, und setzen den Projekterfolg und damit die Kundenzufriedenheit immer an die erste Stelle. Ich hoffe, dass ich diese Werte auch ans Team, ans Projekt und an die Kunden weitergeben kann.

Was bedeutet der BSI-Wert «Handwerker» für dich?

Zur Illustration wähle ich gerne den Tisch. Ein guter Schreiner macht dir einen schönen, einfachen Eichenholztisch, den man immer – auch wenn er auf dem Kopf steht – als solchen erkennt. Design sieht vielleicht edel aus, aber manchmal hat man Mühe, zu erkennen, was oben und was unten ist. Und wenn es kaputt ist, kann man es nicht reparieren. Wenn ich Software schreibe, kann ich es auch kompliziert und edel machen – so würde ich zum unersetzbaren Spezialisten und zum Einzigen, der sie warten kann. Die nächste Person braucht viel Einarbeitungszeit. Das ist den Kunden und den Arbeitskollegen gegenüber nicht fair. Jeder Entwickler sollte ersetzbar sein.

Was machst du in deiner Freizeit?

Ich habe mit sechs Jahren mit Judo begonnen und trainiert, bis ich mir vor 15 Jahren die Bänder riss. Aus Angst habe ich zehn Jahre pausiert. Seit zwei Jahren bin ich in Cham wieder aktiv dabei und trainiere auch die Junioren

Was regt dich auf?

Ich finde es schade, dass ich so wenig Leute bei BSI kenne – früher kannten noch alle alle. Aber ich denke, es geht leider allen so. Sogar die Leute aus früheren Projekten verliert man aus den Augen. Ich freue mich dann, sie jeweils an einem der vielen BSI-Events wiederzusehen.

Was freut dich?

Dass die Entwicklung von BSI so gut funktioniert. Von unter 20 zu über 160 Mitarbeitende ist keine einfache Aufgabe, insbesondere wenn sich dabei für die Mitarbeitenden nichts zum Negativen verändern soll. BSI kann weiter wachsen und wird es auch, solange Kunden bereit sind, bei uns zu bestellen. Wer lehnt schon gerne ein cooles Projekt ab? Unsere Firmenkultur kann dieses Wachstum auch verkraften – weil die Leute mitdenken. Unsere einzige Bremse ist die Verfügbarkeit der passenden Mitarbeiter. Die jährliche Anzahl passender Absolventen ist nicht gross. BSI-Mitarbeiter sind eben schon speziell.

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