Meet the team: Martin Jess

Dürfen wir vorstellen?

Der Koch serviert das Essen – und Martin Jess serviert seine Arbeit direkt beim Kunden, der Schweizerischen Post. Der deutsche Bioinformatiker ist seit drei Jahren in der Schweiz und bei BSI; er arbeitet als Entwickler und Projektleiter in der achtköpfigen «Männer-WG» in Bern. Martin Jess sieht sich als Glückspilz: Er wohnt in der «schönsten Stadt der Schweiz». Er kann täglich das tun, was er liebt. Langeweile gibt es für ihn nicht, und die immer neuen Herausforderungen packt er mit grosser Begeisterung an.

  • Geboren in: Halle an der Saale
  • Geburtstag: 21. Oktober 1981
  • Sternzeichen: Waage
  • Staatsangehörigkeit: Deutscher
  • Abschluss: Diplom-Bioinformatiker, Martin-LutherUniversität Halle-Wittenberg
  • Lebt und arbeitet in: Bern
Lieblingsgetränk: Club-Mate. Das habe ich auch beim Kunden immer dabei.
Lieblingstier: Roter Panda
Lieblingsfilm: Trainspotting. Für mich als Filmfan ist die Entscheidung aber nicht leicht gefallen.

Seit wann bist du bei BSI, und wie kamst du dahin?

Vor drei Jahren habe ich mein Studium in Halle abgeschlossen. Meine Freundin war ein paar Monate zuvor schon nach Bern gezogen, um hier zu studieren. Es war klar, dass ich nachkommen würde. Eines Abends, im Kino, sah meine Freundin einen Werbespot von BSI, mit dem Entwickler gesucht wurden, und gab mir den Hinweis weiter. Ich habe mich auf der BSI Website umgesehen, bin auf einen Artikel von Jens B.Thuesen über die Unternehmenswerte gestossen und war begeistert. Ich habe mich sofort beworben, bekam noch am folgenden Tag – einem Donnerstag – einen Anruf und wurde direkt auf den folgenden Montag zum Gespräch eingeladen. Anschliessend ging es Schlag auf Schlag – es war sowas wie Liebe auf den ersten Blick. Wohl auch gegenseitig.

Was macht ein Bioinformatiker? Und vor allem: Was macht er bei BSI?

Die Studienrichtung ist relativ neu. Sie kombiniert die Fächer Biologie und Informatik. Denn in der Biologie fallen enorme Datenmengen an, die ausgewertet werden müssen. Das Grundstudium besteht zu gleichen Teilen aus beiden Fächern; deshalb habe ich mich auch dafür entschieden, denn mich interessierten schon immer beide gleichermassen. Im Hauptstudium wird dann mehr Gewicht auf die Informatik gelegt. Bei meiner Arbeit bei BSI fallen ebenfalls grosse Datenmengen an. Und schliesslich ist es ja für die Auswertung nicht relevant, woher die Daten kommen…

Was gefällt dir an BSI?

Ich bin begeistert von der Philosophie und der Arbeitsweise in diesem Unternehmen. Jeder wird seinen Stärken entsprechend eingesetzt, wir ergänzen uns alle gegenseitig. Es gibt keine Konkurrenzkämpfe. Taucht ein Problem auf, werden nicht Schuldige gesucht, sondern Lösungen. Und: Ich darf hier genau das tun, was mir Spass macht – und das jeden Tag!

Bei BSI bist du Teil des Post-Teams und dort von Anfang bis Ende für die Projekte verantwortlich.Wie sieht das aus?

Anfangs konnte ich mir nicht vorstellen, im Verkauf tätig zu sein. Ich war doch Entwickler! Dadurch aber, dass wir den Kunden nicht irgendetwas verkaufen, sondern erst mal zuhören, kritisch sind, um genau zu ermitteln und zu realisieren, was sie im Moment brauchen, gestaltet sich die Arbeit enorm partnerschaftlich. Ich bin fast immer von Anforderung und Spezifikation über Entwicklung und Tests bis zum Schluss der Produktivsetzung dabei. Ich sehe die Früchte meiner Arbeit – und auch die Freude der Benutzer. So habe ich ein viel engeres Verhältnis zum Endprodukt und präsentiere unsere Ergebnisse dem Kunden gerne. Sehr spannend an der Kundennähe finde ich auch, dass ich ständig Neues und viele unterschiedliche Leute kennenlerne.

Das klingt nach intensiven Tagen. Hast du einen Ausgleich dazu?

Na ja – eigentlich begleitet mich die Post schon rund um die Uhr: Ich sehe die Schönburg, den Hauptsitz der Post, aus meinem Schlafzimmerfenster… (lacht). In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Kollegen, und zum körperlichen Ausgleich mag ich Basketball. Ich spiele heute zwar nicht mehr in einem Verein, gehe aber regelmässig auf den Platz zum Trainieren. Ich finde es übrigens fantastisch, wie gut die Sportplätze hier in der Schweiz gepflegt sind. Und fürs Geistige… Kunst, Kino, Konzerte.