Martin Grunder: «Jeder kann BSI mitprägen.»

An Nelson Mandela faszinieren ihn seine Demut und Entschlossenheit. Am Fussball begeistern ihn die Taktik und der Teamgeist. Alle vier Eigenschaften bringt Martin Grunder seit knapp 15 Jahren bei BSI ein. Ein Studienkollege holte ihn damals ins Team. Er blieb bis heute – und will auch morgen noch BSI mitprägen.

  • Abschluss als Informatiker an der FHNW
  • Wohnt in Lenzburg
  • Wichtigste Smartphone-App: An guten Tagen SwissQuote
  • Tagesritual: Aufstehen – essen – schlafen. Unglaublich, das ziehe ich nun schon seit vielen Jahren durch.
  • Sein grösster Fehler: die erste Zigarette
  • Möchte unbedingt mal: grossartigen englischen Fussball am Boxing Day (26.12.) live miterleben.
Martins Lieblingstugend ist Humor. Er liebt Wortspiele und Witze aus dem Kontext.
Lieblingsbeschäftigung am Sonntag: Fussball spielen und Zeit mit meiner Freundin geniessen.
Lieblingsgestalt in der Geschichte: Nelson Mandela

Martin, du arbeitest schon seit bald 15 Jahren bei BSI. In welchem Projekt arbeitest du im Moment?

Ich arbeite als Entwickler im PostFinance-Team für BAP (Beraterarbeitsplatz). Aktuell migrieren wir den Beraterarbeitsplatz auf Indigo und sind parallel mit der PostFinance-internen Umstellung für CBT Core Banking Transformation beschäftigt. Der Projektumfang ist gross, und die Zusammenhänge sind sehr komplex. Die Prozesse müssen durchgängig sein und beinhalten viele Abhängigkeiten zu Umsystemen. Dieses Zusammenspiel mit den Umsystemen und die grossen Datenmengen werden uns wahrscheinlich noch einige knifflige Aufgaben bescheren.

Wo siehst du BSI insgesamt?

Wir gehören auf dem Markt immer noch zu den kleinen, spielen aber in der Liga mit den ganz Grossen mit. Das ist nur möglich, weil wir den Anspruch an uns haben, immer besser zu werden. Wären wir nicht demütig, würden wir uns wohl auf den Lorbeeren ausruhen. Das wäre natürlich fatal für unser Produkt, für uns als BSI und für unsere Kunden.

BSI-ler absolvieren ein Set an internen Kursen. An einem dieser Kurse hast du einen interessanten Vortrag gehalten. Was war dein Thema?

Es war unser Power-Speech-Kurs, und ich war an diesem Kurs einer der erfahrenen Teilnehmer. Die zentrale Botschaft sollte sein, dass jeder von uns die Firma entscheidend mitprägen kann und niemand einfach nur eine Nummer ist. Dabei kommt es nicht auf die Dienstjahre an. Jede Person hat die Möglichkeit, sich bei BSI einzubringen. Ein wichtiger Punkt sind hier auch die Veränderung und der Wandel. Was heute gut ist, muss morgen nicht immer noch gut sein. Unserer Firma ist kein starres Konstrukt. Und wenn eine BSI-lerin oder ein BSI-ler sieht, dass ein Vorgehen, ein Prozess oder irgendetwas nicht gut ist, hat sie oder er immer die Möglichkeit, es zu ändern.

Fussball ist Martins langjährige Leidenschaft. Was ihn daran faziniert, sind der Teamgeist und die Taktik.

Wie funktioniert so eine Veränderung?

Das ist denkbar einfach und funktioniert am besten, wenn man den direkten Weg sucht. Ich überlege mir immer, wer betroffen ist, wer die meiste Erfahrung in der Thematik hat, und spreche die Personen dann persönlich an. Am Schluss sind wir dann normalerweise zwei, drei Personen und entscheiden, welcher Weg der Beste ist. Wir kennen keine Hierarchien, und das ermöglicht uns, sachliche Entscheidungen zu fällen. Niemand muss Angst haben, die Autorität des Vorgesetzten zu untergraben.

Was waren in den letzten Jahren die grössten Veränderungen für dich und deine Arbeit?

Es gibt heute noch mehr BSI-Freunde. Die technologischen Möglichkeiten sind in den letzten Jahren markant gestiegen. Einhergehend auch die Anforderungen unserer Kunden. Als ich bei BSI begann, genügte eine einfache Desktop-CRM-Lösung mit Personen, Kontakten und Aufgaben. Heute haben wir geführte Geschäftsprozesse, unsere Software deckt die Anforderungen aus dem Marketing und von Call Centern ab. Es gibt Anbindungen an soziale Medien, die Software muss auf allen Devices laufen – auf dem Smartphone ebenso wie auf dem Tablet, Desktop oder sonst wo. Der Markt verlangt heute viel mehr Individuallösung von einem Standardprodukt. Wir selbst haben aber auch mit unseren Produkten viel Erfahrung gesammelt. Früher erklärte uns der Kunde, was bei unserer Software noch fehlt. Heute dürfen wir ihm zeigen, welchen Zusatznutzen er mit BSI als Partner noch generieren kann.

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Autor
Uwe Funk