Corina Preyss: «Ich liebe es, wenn der Bratenduft durch die Wohnung zieht.»

Corina ist eine von vielen Köchen bei BSI. Zuhause kreiert sie aus frischen Zutaten leckere Gerichte, bei BSI macht sie mit cleverem Code glückliche Kunden.

  • Abschluss in Zürich, Master in Informatik ETHZ
  • Wohnt und arbeitet in München
  • Quick fix Abendessen: Spaghetti Carbonara (die Zutaten hat sie immer zuhause)
  • Tagesritual: Kaffee und ein Stück Schokolade zum Frühstück.
  • Möchte unbedingt mal nach Alaska gehen.
Lieblingszutat: Auberginen in allen Varianten
Lieblingsessen: Mont d'Or au four
Lieblingsgewürz: Guter Pfeffer aus der Pfeffermühle.

Corina kocht so wie sie bei BSI arbeitet: Sie macht alles von A bis Z. Vom Einkauf bis zum Servieren – von den Anforderungen bis zum Rollout. Der regelmässige Austausch mit dem Kunden ist ihr wichtig, denn gerade in der agilen Projektmethodik muss das Rezept laufend an die neuen Anforderungen angepasst werden, um das beste Ergebnis zu erzielen. Wie das in der Küche und beim Kundenprojekt genau abläuft, hat uns Corina verraten.

Das Rezept

«Ich liebe es zu kochen und probiere gerne etwas aus. Die Ideen dafür hole ich mir aus Familienrezepten oder Kochmagazinen. Und dann schreibe ich meine Einkaufsliste. Bei unseren Kundenprojekten ist das ganz ähnlich: Der Kunde hat seine Anforderungen – sein Rezept, das wir intensiv diskutieren. Die grosse Herausforderung ist es, die unterschiedlichen Arbeitsweisen und Anforderungen zu verstehen und das Wichtige darin zu erkennen. Am Schluss will ich dem Kunden die optimale Lösung servieren, die ich mit den verfügbaren Zutaten umsetzen kann und die seinen Geschmack trifft. Beim Kochen mache ich das gleich: Wenn ich im Laden stehe und der Lauch besser aussieht als der Spinat oder es anstatt Currypaste nur -pulver gibt, dann passe ich meine Pläne an. Denn am Schluss will ich ein Essen servieren, das schmeckt – auch wenn es nicht mehr genau dem ursprünglichen Rezept entspricht».

Vorbereiten

«Alles ist eingekauft – nun geht es um die Vorbereitung. Ich schneide das Gemüse, mariniere das Fleisch, stelle die nötigen Gewürze parat und nehme die Pfannen raus. Im Kundenprojekt erarbeiten wir Konzepte, wir spezifizieren, besprechen, schauen es nochmal mit dem Kunden zusammen an, machen Anpassungen, lassen es abnehmen. Es gibt immer Änderungen, gerade bei der agilen Projektmethodik und wie beim Kochen, braucht es dann die Flexibilität, das Rezept anzupassen. Manche Anpassungen sind einfach – ein extra Schuss Wein, wenn Flüssigkeit fehlt; Wenn ich jedoch nur getrocknete statt eingelegte Kichererbsen zur Verfügung habe, dann muss ich nach Alternativen suchen».

Kochen

«Jetzt gilt es ernst. Das Fleisch wird angebraten, Zutat um Zutat beigefügt, gewürzt. Sonst bin ich eigentlich ein ganz ordentlicher Mensch, aber beim Kochen ist schnell jede Fläche verstellt, die Küche verspritzt und es wird chaotisch. Es gibt einfach nie genug Arbeitsflächen in einer Küche. Da ist Koordination gefragt und manchmal muss ich erst wieder für Ordnung sorgen, bevor ich mit dem nächsten Schritt beginnen kann. Als Belohnung verbreitet sich der Duft von angeschwitzten Zwiebeln, einem würzigen Braten oder frisch gebackenen Muffins in der Wohnung.

Beim Kundenprojekt geht es nun ums Programmieren, Testen, Rückfragen. Im Gegensatz zur Küche geht es hier sehr ordentlich zu: Ich arbeite eng mit meinem Team zusammen und tausche mich regelmässig mit anderen BSI Entwicklern aus. Dadurch bekomme ich neue Inputs und kann die beste Lösung für den Kunden umsetzen. Am Schluss schauen wir es immer zusammen an: Ist es gut? Ist der Code schön geschrieben? Könnte man es optimieren? Das ist wie wenn ich mit meinem Mann koche: Welche Zutat könnten wir noch verwenden? Welches Gewürz fehlt noch? Was würde das Gericht abrunden?»

Servieren

«Ich lade gerne Freunde zum Essen ein. Meistens gibt es zuerst eine kleine, schön angerichtete Vorspeise. Und es gibt immer ein gutes Glas Wein dazu. Ob die Weingläser die richtigen sind, ist dabei halb so wichtig. Wichtig ist bei meinen Einladungen, dass alle gute Laune haben. Beim Hauptgang kommt das Essen in Schüsseln und Töpfen auf den Tisch – jeder kann sich selber bedienen. Wenn beim Kunden serviert bzw. das System geliefert wird, ist meine Aufgabe noch nicht abgeschlossen. Wir sind weiter im regen Austausch, während der Kunde das System testet. In dieser Phase gehört es auch dazu, dem Kunden Funktionalitäten und Prozesse zu erklären und ihm zu helfen, optimal mit dem System zu arbeiten. Besonders schön ist, wenn der Kunde dann sagt: «Ah, so habe ich mir das vorgestellt.». Das ist wie die Belohnung, wenn ich Freunde bekoche und sie fragen, was sich alles in diesem leckeren Gericht versteckt».

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