Warum bei der Wahl des CRM-Partners Provozieren über Studieren geht

13.06.2014, Claudia Gabler

Jens B. Thuesen, BSI, am Swiss CRM Forum 2014
Jens B. Thuesen

Zum hitzigen Abschluss des impulsreichen Swiss CRM Forums 2014 lockte Jens B. Thuesen, BSI, die Besucher seines Tracks mit einem flammenden Appell aus der Reserve: «Provozieren Sie Ihren CRM-Lieferanten!» Er verriet den Teilnehmern, was er tun würde, wenn er die Rollen tauschen und Kunde sein könnte. Dass ¾ der Business-to-Business-Projekte nicht gut gehen, müsse nicht sein – wenn man die 7 Aufforderungen von Jens (zumindest teilweise) beherzige: 1. regte Jens an, dass Operations und IT nah beisammen sein müssen, um Missverständnisse weitgehend zu vermeiden. 2. stachelte er die Zuhörer auf, einen Fixpreis zu verlangen. Dafür müsse der CRM-Partner das Ziel, sein Tool und die Branche kennen. 3. ermunterte er, erst dann zu bezahlen wenn das CRM wirklich läuft. 4. müssen Kunden die Möglichkeit haben in die Roadmap des CRM-Partners einzugreifen. 5. Releasekosten im Vertrag fixieren? Auch davor scheut der Kenner nicht zurück. 6. Wenn sich nicht der CEO persönlich um den Kunden kümmert, würde er ohne zu zögern die Flucht ergreifen. «Denn wenn das Projekt schief geht, haben Sie ein Karriereproblem!» Und 7. ist für Jens Branchenkenntnis das A und O: «Kennt man die Branche nicht, kommt bildlich gesprochen der falsche Mechaniker mit dem falschen Tool. Das ist zu riskant.» Er empfiehlt bei der CRM-Evaluation mindestens zwei seiner sieben beherzten Tipps zu befolgen. «Schliesslich geht es um Ihr Projekt und Ihre Kunden!»