Eindrücke zur EuroShop

EuroShop 2014
EuroShop 2014
Moderne Einkaufswagen
Moderne Einkaufswagen

Zuerst: Sie ist einfach riesig, die EuroShop. Sie findet nur alle drei Jahre in der Messe Düsseldorf statt – vereint dann aber diverse Messen unter einem Hut: EuroConcept für Ladenbauer, EuroSales für POS Marketers, EuroExpo für Event Manager und EuroCIS für Retail Technologen. Die Varietät der 2.226 Aussteller lässt sich sehen: Vom Einkaufswagen-Hersteller, Beleuchtungsdesigner bis zum RFID-Chip präsentierte sich den 109.000 Fachbesuchern in 17 Messehallen alles rund um das Thema Retail. Mich beeindruckten die unzähligen Quadratmeter der Kühlketten-Profis, die ganze Show-Läden aufgebaut hatten.
Liessen sich irgendwelche Trends ausmachen? Für mich als Laien schien die Emotionalisierung der Ladenfläche omnipräsent. Ob durch warme Materialien, wie Holz und Textilien oder neue Formen der Warenpräsentation oder die Inszenierung der Güter mit passendem Licht - Im Kampf um die Gunst und Aufmerksamkeit der Kunden präsentierten die Aussteller kreative Sinnesräusche und multisensorische Inszenierungen.
 
Die Hallen 6 und 7 – gänzlich der IT verschrieben - präsentierten sich im Vergleich dazu nüchtern, dafür umso digitaler: Mobile Touchpoints im Laden, digitale Etikettierung und Regalbeschriftung, aber auch die Dauerbrenner des Retails: POS check out systeme, Security, Supply Chain Optimierung gaben hier den Ton an. Nur bei wenigen Ausstellern steht der Kunde im Vordergrund. Und wenn dann eher als «zu beobachtendes Wesen» im Sinne von Besucherströme messen, Konsumenten-Verhalten mit Kameras analysieren etc.
 
Im Multichannel Forum von IFH Institut für Handelsforschung GmbH gaben sich die Referenten im Takt das Wort weiter: Cross-Channel ist zumindest bei den Anbietern angekommen. Gemäss Verbraucher-Studien durch das IFH erwarten vernetzte Kunden vernetzte Läden und Cross-Channel-Angebote. Click&Collect, Warenverfügbarkeiten oder Retouren in den Läden seien «einfache Anforderungen», die Kunden heutzutage schlichtweg erwarten. Konkrete Lösungen, wie diese Cross-Channel-Angebote umgesetzt werden können, boten nur wenige Referenten.
 
Am Beispiel unseres Kunden Walbusch durfte ich dem Publikum aufzeigen, welche Drehscheibe das zentrale CRM-System beim Thema Cross-Channel bietet: Kundendienst, E-Shop und Filiale sind vernetzt und mit den Umsystemen verbunden. Dass dies künftig nicht die Kür, sondern das Pflichtprogramm der Händler sein wird, zeigt auch die aktuelle Cross-Channel-Studie «Der vernetzte Laden» auf: «Retailer brauchen einerseits Kreativität und Innovationskraft bei der Suche nach neuen Use Cases der Cross-Channel-Integration. Andererseits ein tiefes – datengetriebenes – Kundenverständnis, um daraus weitere Ideen zu entwickeln und zu guter Letzt eine systematische Analyse der Stärken der verschiedenen Kanäle, um jedem einzelnen richtig für das Gesamtsystem einzuspannen.»

Event-Hinweis:
Warum Multichannel-Besteller die besten Kunden sind, erfahren Sie schon bald von Bernhard Egger, Geschäftsführer Walbusch Schweiz und Österreich, aus erster Hand: Executive Briefing des Swiss CRM Forum am 13. März 2014 im Four Points by Sheraton Sihlcity. Infos und Anmeldung zum Multi-, Cross-, Omni-Channel Vortrag von Walbusch